BIOS-Features

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11:32 - 31/10/2006 von Thomas Soderstrom

Motherboardhersteller liefern selten Informationen darüber, welche Features das dem Endbenutzer verfügbar macht, geschweige denn, wie man diese nutzt. Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Informationen im Voraus zu erhalten, nämlich das Lesen von Testberichten oder das Herunterladen des entsprechenden Handbuchs. Will man diese Optionen richtig nutzen, muss man sich sorgfältiger in Testberichte und Tutorials wie THGs BIOS für Anfänger einlesen.

Performance-orientierte Motherboards bringen normalerweise weit mehr Einstellmöglichkeiten und Overclocking-Funktionen mit als Boards für den Massenmarkt. Bei einigen Komponenten muss man sich hier entscheiden: Speicher kann häufig so konfiguriert werden, dass er entweder mit niedrigeren Latenzwerten oder höherer Frequenz läuft. CPU-Overclocking ist eine Option für alle, die auch noch den letzten Rest Performance aus ihrem System herauskitzeln wollen. Underclocking ist eine Option speziell für Benutzer, denen es vor allem um eine geräuscharme Kühlung und/oder niedrigeren Stromverbrauch geht.

Neben dem Performancetuning und häufig verwendeten Einstellungen wie der Reihenfolge der Bootgeräte ermöglicht das BIOS auch die Deaktivierung von nicht gewünschten Onboard-Funktionen wie z.B.: Sound-Controller, Modem oder Netzwerkschnittstellen sowie ungenutzten ATA/SATA-Controllern. Wenn diese Komponenten deaktiviert sind, verbrauchen sie keine CPU-Ressourcen mehr und müssen nicht mehr über den Windows-Gerätemanager konfiguriert werden. Die Onboard-PCI-Express-Grafik wird normalerweise im BIOS deaktiviert, indem man den zugewiesenen Speicher auf "None" setzt. Und die Onboard-AGP-Grafik kann man ganz einfach dadurch deaktivieren, dass man eine Karte im AGP-Steckplatz montiert. Damit haben Käufer, die behaupten, dass unerwünschte Onboard-Funktionen zu Lasten der Performance gehen, keine Ausrede mehr, denn diese Funktionen lassen sich auf einfache Weise komplett deaktivieren.

Fazit

Der Kauf eines Motherboards sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bereiten. Man wählt einfach einen Prozessor, einen Chipsatz und den bevorzugten Formfaktor, dann entscheidet man sich für ein Board und stellt den Rest des Systems darauf aufbauend zusammen. Aber selbst Experten können dabei ins Stolpern geraten, wenn spezielle Anforderungen diese Reihenfolge der Entscheidungen durcheinander bringen. Da kommt es dann zu Problemen wie "Wer stellt ein Micro-ATX-Board mit dem Chipsatz her, den ich haben will?" Letztlich sind Käufer mit unterschiedlichstem Erfahrenheitsgrad häufig gezwungen, ihre Auswahlkriterien zu modifizieren.

Wenn man sich für ein anderes als ein ausgewachsenes ATX-Gehäuse entscheidet, sollte man damit rechnen, Kompromisse machen zu müssen. Die offensichtlichen Vorteile von BTX hinsichtlich der Kühlung erfordern, dass man unter den wenigen Kandidaten auch das geeignete Board findet. Kleinere Motherboards, wie man sie für kompakte Gehäuse benötigt, bringen häufig vollständig integrierte Mainstream-Chipsätze statt hochleistungsfähiger Komponenten mit.

Man sollte zuerst seine wichtigsten Anforderungen bestimmen und dann das entsprechende Motherboard auswählen. Dabei sollte man ruhig auch Onboard-Komponenten in Kauf nehmen, die man gar nicht benutzt, denn sie können deaktiviert werden. Man sollte sich auch nicht darüber aufregen, für unerwünschte Funktionen Geld bezahlen zu müssen, denn häufig ist es preiswerter, auch solche Funktionen zu integrieren, als extra spärlicher ausgestattete Boards in kleinerer Stückzahl herzustellen.

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Kommentare zum Beitrag
realsmasher 31/10/2006 14:02
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ich glaube bei euch was a nicht was b macht :

Zitat :Außerdem wird er auch Intels ersten Prozessor mit Vierfachkern (Kentsfield) aufnehmen, der Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Allerdings dürfte damit eine Erhöhung der Busgeschwindigkeit auf 333 MHz (FSB1333) einhergehen, so dass man wahrscheinlich ein neues Motherboard benötigen wird.


im anderen artikel steht eindeutig, der kentsfield läuft mit 1066fsb(266) und nicht mit 1333(333)

wieso dann hier so ein mumpf ?

und die höhe ist ja noch das im Fazit :

Zitat : CPU-Overclocking ist eine Option für alle, die auch noch den letzten Rest Performance aus ihrem System herauskitzeln wollen.


der link über "Overclocking" führt zum Artikel des 805. Welch Grandiose Leistung :idea:

Eroghor 31/10/2006 20:25
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Naja, ein paar Unstimmigkeiten gehen ja in Ordnung (der 805 musste ja erwähnt werden.).

Im großen und ganzen finde ich den Artikel aber in Ordnung, vor allem ist er neutral gehalten und trifft auch die Zielgruppe.

fusselhaase 01/11/2006 10:05
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ich find den artikel supa. und das ihr euch IMMERNOCH über diesen D 805 artikel aufregt kann ich echt nicht nachvollziehen. hab das teil mittlerweile selbst nen paar mal verbaut und übertaktet und alle sind damit glücklich und zufrieden! und jetzt kommt mir nicht wieder mit der stromscheisse es sei denn ihr habt genaue messwerte und zahlen unter last und idle und statistische durchschnittswerte wie lange jeder bürger seinen compi unter volllast fährt im monat. meinungen über den D 805 sollten wirklich mal nur leute abgeben, die das teil auch verbauen und nutzen und nicht welche, die 3 zahlen im kopf überschlagen und dann weinen. meine güte. immer nur schimpfen :roll: wenn euch die artikel nur noch anstinken, liebe güte, dann surft nichtmehr hierher und lests nimma :P

luckylusche 01/11/2006 14:11
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manche scheinen sehr empfindlich zu reagieren
wenn sie entdecken, daß sie systeme zusammengebaut haben
welche schon nach 3 monaten veraltet waren.

gruß ll

fusselhaase 02/11/2006 13:34
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wer blind auf grund eines kostenlosen onlineartikels gleich anfängt loszulaufen und einzukaufen ist in meinen augen selber schuld. bevor ich so ein system baue lese ich mich bei mindestens drei anderen quellen über alles und jeden kleinscheiss schlau (z.B. kompaptibilität für die zukunft) aber das ist OT und gehört hier eigentlich nicht her.

gruß

oliver2200 11/12/2006 09:58
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-0+

Hi mal wieder,

der Artikel ist halt eben als eine Art übersicht zu sehen.

Sehr nützlich zur allgemeinen "Bildung" .

Jedoch würden mich viel mehr Tests der 965 er Platinen interessieren.

Zur Auswahl würde ich vorschlagen:

ASUS:
P5B / P5B Deluxe

BIOSTAR:
TForce P965 Deluxe

GIGABYTE:
GA-965P-DS3 / DS4 / DQ6

INTEL:
Classics Series DP965LT

MSI:
P965 Platinum

Über einen ebenso ausführlichen Test würde ich mich sehr freuen.

Besonders interessieren würde mich die allgemeine Übertaktbarkeit der ASUS Platine P5B Deluxe.

Wir sehn uns.

oliver2200 11/12/2006 11:46
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Wow. das ging ja superflot.

Danke@Musterman

natürlich hätte ich auch so intelligent sein, und auf der englischen Seite nachschauen können.

War ich aber nicht . *schäm* :oops:

Versteh ich aber trotzdem nicht. warum wird sowas nicht auf der "deutschen" Seite mit eingefügt.??

Wäre doch viel besser.

CUa
Oliver

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