Da nun alle Komponenten bestimmt sind, kann man einen genaueren Blick darauf werfen, inwiefern sie sich auf das Layout auswirken und umgekehrt. Das unten abgebildete Asus-Motherboard hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch einige Nachteile, die diesen Aspekt verdeutlichen.

Eine der wichtigsten Überlegungen hinsichtlich des Layouts ist, wie viel Abstand die Grafikkarten zu anderen Komponenten haben. Bei dem obigen Beispiel befindet sich der obere PCI-Express-x16-Steckplatz an der zweiten Steckplatzposition (der blaue Steckplatz), wodurch etwas Platz zwischen der Rückseite einer langen Grafikkarte und den DIMM-Verriegelungen entsteht, was das Austauschen von Speicherriegeln auch bei installierter Grafikkarte erleichtert. Diesen Abstand hätte man noch vergrößern können, indem man das RAM (rechts unten auf dem Foto) dichter am Rand des Motherboards untergebracht hätte.
Beim zweiten PCI Express-Steckplatz sieht die Sache schon anders aus. Hinter diesem befinden sich vier SATA-Anschlüsse, von denen zwei (die roten) eventuell von Grafikkartenkühlern auf langen Karten blockiert werden, z.B. bei High-End-Grafikkarten oder solchen für Workstations. Lange Karten würden außerdem den Zugang zum blauen ATA/100-Anschluss blockieren, wäre dieser nicht um 90° gedreht angebracht. Allerdings kann diese Ausrichtung dazu führen, dass der Anschluss nach der Installation des Motherboards von Teilen des Gehäuses blockiert wird.
Ein Pluspunkt von Asus ist allerdings, dass alle sieben möglichen Steckplatzpositionen genutzt werden, wo es bei anderen Motherboards in der Regel nur fünf oder sechs sind. Asus hat dies erreicht, ohne dass es für die DIMM-Steckplätze zu eng wurde, indem ein PCI-Express-x1-Steckplatz neben dem äußersten x16-Steckplatz angebracht wurde (der kleine weiße Anschluss neben dem blauen PCI-Express-x16-Steckplatz). Übliche PCIe-x1-Karten sind z.B. TV-Tuner oder Speicherschnittstellenkarten, die normalerweise so kurz sind, dass sie den DIMM-Verriegelungen nicht in die Quere kommen.
Die wichtigsten Stromanschlüsse werden bevorzugt an der oberen Kante des Motherboard platziert. Aber wenn man ATX- und ATX12V-Anschlüsse an der oberen Kante unterbringt, ist dies für die Stromversorgung der einzelnen Motherboardkomponenten nicht unbedingt ideal. Bei einigen Lösungen werden die Stromanschlüsse hinter den Soundkarten-Anschlüssen angebracht, so dass die Kabel am CPU-Kühler vorbeigeführt werden müssen, was wahrscheinlich den Luftstrom behindert. Die Lösung von Asus ist besser als bei den meisten anderen Motherboards, aber auch hier muss das dicke Extended-ATX-Kabel an mehreren Laufwerken im Gehäuse vorbeigeführt werden, was die Installation der Kabel möglicherweise erschwert.
Parallel-ATA-Anschlüsse sollten immer oberhalb der Mitte des Motherboards angebracht sein, um die Kabelführung für optische Laufwerke zu erleichtern (denn diese befinden sich wegen des leichteren Zugangs normalerweise im oberen Bereich von Tower-Gehäusen). Bei Asus ist der mittig montierte ATA/100-Anschluss (blau) zwar nicht außer Reichweite, aber es kann zu den oben bereits erwähnten Platzproblemen kommen.
Serial-ATA-Kabel sollten unterhalb der Mitte des Motherboards angeschlossen werden, weil die meisten Gehäuse die Einbauschächte für die Festplatten im unteren Bereich haben. Die Platzierung von Asus wäre gut, wären da nicht die möglichen Behinderungen durch den zweiten PCI-Express-x16-Steckplatz, wenn man lange Grafikkarten verwendet.
Der ideale Platz für Audio-Anschlüsse an der Gehäusevorderseite ist hinter den rückwärtigen Audio-Anschlüssen, denn so lassen sich die Kabel einfach zu den eher oben oder in der Mitte angebrachten Frontanschlüssen führen. Weil es in diesem Bereich des Motherboards normalerweise ziemlich gedrängt zugeht, ist der Bereich vor den Steckplätzen ein akzeptabler Ort für nach vorn geführte USB- und IEEE1394/FireWire-Anschlüsse. Solche Anschlüsse sollten möglichst nie in der hinteren, unteren Ecke des Motherboards angebracht sein, da bei vielen Gehäusen die Kabel nicht so weit reichen. Asus hat den Stecker für den frontseitigen Audio-Anschluss hinter dem fünften und sechsten Steckplatz platziert und die IEEE1394-Anschlüsse an der unteren Kante. In beiden Fällen kann dies die Kabelinstallation behindern.
Ein letzter Punkt in Sachen Layout, den es zu bedenken gilt, ist die Anzahl und Platzierung der Lüfteranschlüsse. Asus bietet hier die perfekte Minimalausstattung: Der Anschluss für den CPU-Lüfter befindet sich neben den DIMM-Steckplätzen, der für den Abluftventilator neben den Audio-Anschlüssen, der für den Zuluftventilator in der vorderen unteren Ecke und ein weiterer Lüfteranschluss neben der Northbridge. Noch schöner wären Anschlüsse für zwei Abluftventilatoren gewesen.
Zugegeben, THG ist recht kritisch in Bezug auf das Layout und die Platzierung der einzelnen Komponenten, aber das Ziel ist, auf mögliche Probleme hinzuweisen und nicht dieses spezielle Motherboard zu beurteilen. Es kann für die eigenen Zwecke durchaus hervorragend geeignet sein, solange einen die erwähnten Probleme nicht stören.

ich glaube bei euch was a nicht was b macht :
im anderen artikel steht eindeutig, der kentsfield läuft mit 1066fsb(266) und nicht mit 1333(333)
wieso dann hier so ein mumpf ?
und die höhe ist ja noch das im Fazit :
der link über "Overclocking" führt zum Artikel des 805. Welch Grandiose Leistung
Naja, ein paar Unstimmigkeiten gehen ja in Ordnung (der 805 musste ja erwähnt werden.).
Im großen und ganzen finde ich den Artikel aber in Ordnung, vor allem ist er neutral gehalten und trifft auch die Zielgruppe.
ich find den artikel supa. und das ihr euch IMMERNOCH über diesen D 805 artikel aufregt kann ich echt nicht nachvollziehen. hab das teil mittlerweile selbst nen paar mal verbaut und übertaktet und alle sind damit glücklich und zufrieden! und jetzt kommt mir nicht wieder mit der stromscheisse es sei denn ihr habt genaue messwerte und zahlen unter last und idle und statistische durchschnittswerte wie lange jeder bürger seinen compi unter volllast fährt im monat. meinungen über den D 805 sollten wirklich mal nur leute abgeben, die das teil auch verbauen und nutzen und nicht welche, die 3 zahlen im kopf überschlagen und dann weinen. meine güte. immer nur schimpfen
wenn euch die artikel nur noch anstinken, liebe güte, dann surft nichtmehr hierher und lests nimma 
manche scheinen sehr empfindlich zu reagieren
wenn sie entdecken, daß sie systeme zusammengebaut haben
welche schon nach 3 monaten veraltet waren.
gruß ll
wer blind auf grund eines kostenlosen onlineartikels gleich anfängt loszulaufen und einzukaufen ist in meinen augen selber schuld. bevor ich so ein system baue lese ich mich bei mindestens drei anderen quellen über alles und jeden kleinscheiss schlau (z.B. kompaptibilität für die zukunft) aber das ist OT und gehört hier eigentlich nicht her.
gruß
Hi mal wieder,
der Artikel ist halt eben als eine Art übersicht zu sehen.
Sehr nützlich zur allgemeinen "Bildung" .
Jedoch würden mich viel mehr Tests der 965 er Platinen interessieren.
Zur Auswahl würde ich vorschlagen:
ASUS:
P5B / P5B Deluxe
BIOSTAR:
TForce P965 Deluxe
GIGABYTE:
GA-965P-DS3 / DS4 / DQ6
INTEL:
Classics Series DP965LT
MSI:
P965 Platinum
Über einen ebenso ausführlichen Test würde ich mich sehr freuen.
Besonders interessieren würde mich die allgemeine Übertaktbarkeit der ASUS Platine P5B Deluxe.
Wir sehn uns.
http://www.tomshardware.com/2006/1 [...] _2_corral/
Wow. das ging ja superflot.
Danke@Musterman
natürlich hätte ich auch so intelligent sein, und auf der englischen Seite nachschauen können.
War ich aber nicht . *schäm*
Versteh ich aber trotzdem nicht. warum wird sowas nicht auf der "deutschen" Seite mit eingefügt.??
Wäre doch viel besser.
CUa
Oliver