
Gängige 2D-Windows-Applikationen führen mit der schnelleren Grafikkarte zu Verbesserungen um 8%. Diese Steigerung entspricht im übrigen genau dem, was eine Aufrüstung von 64 auf 128 MByte bringen würde. Die Viper II kann unter Windows 98 durch Speichererweiterung auf 128 MByte leider nicht weiter profitieren.

Unter Windows NT 4.0 zeigt sich ein überraschendes Ergebnis: Durch die neue und vermeintlich schnellere Grafikkarte wird die Verarbeitung von Büro- und Grafikaufgaben um 5% langsamer statt schneller! Erst bei 128 MByte RAM steigt die Leistung um knapp 15%. Anders gesagt: Bei Verwendung der Viper II wird das System bei Aufrüstung um 64 MByte ganze 21% schneller.
Vor allem der Office Productivity-Benchmark ist deutlich langsamer; die Anwendungen aus Internet Creation Content laufen praktisch gleich schnell. Damit lässt sich dieses geringere Ergebnis leicht verschmerzen, denn für Word oder zum Internet-Surfen würde auch heute noch eine Grafikkarte von vor drei Jahren genügen.
Der Grund für dieses Ergebnis liegt vermutlich am NT-Treiber der Viper II. Die Grafikroutinen scheinen eine gewisse Speichergröße vorauszusetzen, damit das optimale Arbeitstempo erzielt wird.
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