Revival des C64-Konzepts: Der Brotkasten-PC
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Komplett-PC im Tastaturgehäuse
- 2 – Komplett-PC im Tastaturgehäuse, Forts.

Verpackung des Brotkasten-PCs von Cybernet
Eingefleischte Computerfreaks werden sich mit Sicherheit noch an den guten alten Commodore 64 erinnern: Im Brotkasten-Gehäuse eroberte er Mitte der 80er Jahre die Herzen vieler Computerpioniere, die dann später auf den PC umstiegen. Oder umsteigen mussten, denn die Firma Commodore meldete im Segment der Heimcomputer in den 90er Jahren Konkurs an.
Einen ähnlichen Ansatz - nur auf einem für heutige Verhältnisse ganz anderen Level - verfolgt die Firma Cybernet mit ihrem Zero-Footprint-PC. Quasi in einem Tastaturgehäuse sind alle Komponenten eines modernen PC-Systems untergebracht, so dass der Anwender nur noch einen Monitor anschließen muss. Werkseitig setzt das System auf die Pentium-4-Plattform samt SiS-651-Chipsatz, wobei letzterer nicht mehr das Optimum in Sachen Grafikdarstellung bietet. Zum Ausstattungsumfang gehören noch eine Festplatte, 256 MB Arbeitsspeicher und ein DVD-ROM-Laufwerk. Zur Erweiterung mit Komponenten steht ein PCI-Slot zur Verfügung. In der Praxis ist der Umgang etwas gewöhnungsbedürftig, wobei die Verarbeitungsqualität des Testgeräts als sehr gut einzuschätzen ist. Der moderne Brotkasten eignet sich für Anwender, die nur sehr wenig Platz zur Verfügung haben. Allerdings gibt es für etwas mehr Geld auch schon eine ganze Reihe verschiedener Notebooks.

Zero-Footprint-PC von Cybernet - alle Komponenten befinden sich in diesem Gehäuse


