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In dieser Kategorie findet man eine 2-Klassengesellschaft. Da gibt es die Profiliga für CAD/CAM, 3D Design, DTP & Bildverarbeitung, Druckvorstufe etc., mit Preisen von DM 2500 und mehr. Und seit einiger Zeit werden zunehmend Lösungen für Semi-Profis angeboten, mit Geräten von 1500-2500 DM.
Bei den Profigeräten schwören viele vor allem auf die Aperture Grill Technologie (Trinitron oder Diamondtron) und Sony (Trinitron), des weiteren werden Geräte mit der altbekannten Invar Shadow-Mask (Lochmaske) angeboten. Profigeräte haben einen Punkteabstand von weniger als 0.26 mm - Trend zu 0.24 und weniger mm. Weniger gute Geräte liegen bei 0.28 mm. Die typische Vertikalfrequenz beträgt 95-107 kHz bei günstigen Geräten und 110- 12x kHz bei Profigeräten. Die Videobandbreite erreicht bei diesen Modellen 250 MHz und sollte nicht unter 150 MHz gehen.
Höhere Vertikalfrequenzen sind nur sinnvoll mit Verfügbarkeit von Grafikkarten mit besseren RAMDACs (250-300 MHz und mehr) und HDTV Auflösungen.
Profigeräte werden mit 1280 x 1024 bis 1600 x 1200 betrieben bzw. werden oftmals wegen anderer Faktoren, wie den Möglichkeiten zur Farbkalibrierung (z.B. von miro, La Cie oder Barco) ausgewählt.
Trend: Preise für Einstiegsmodelle fallen weiterhin und damit sind diese interessant auch für Hardcore-Gamer oder für den Home-Office-Bereich - vorausgesetzt man verfügt über den nötigen Platz. Auch hier haben die meisten Hersteller superflache Geräte angekündigt. Weiterhin sollten diese Geräte mittlerweile über USB-Hubs verfügen, da zunehmend entsprechende Peripherie angeboten wird. Die Auflösungen so mancher Garafikkarte, wie z.B. bis 2048 x 1536 machen jedoch bei 21" schon keinen Sinn mehr. Wer noch mehr Darstellungsfläche für hohe Auflösungen sucht, sollte auch einen 22" Monitor ins Auge fassen. Die hier verwendetete Technologie kommt von Mitsubishi und wird unter anderem von Iiyama und ELSA angeboten. Interessant hier vor allem auch die 121 kHz.
24": gibt's nach wie vor nur von SONY bzw. von ELSA. Dieser "Brummer" ist eine interessante "Two-page Solution", d.h. zwei vollwertige, lesbare Seiten simultan am Bildschirm und damit für Layouter oder die Prozessvisualisierung interessant. (Alternative: Zweischirm-Graphikkarten oder zwei Graphikkarten mit je einem Monitor - ist billiger, flexibler und weiter ausbaubar ...) Ein weiterer Zielmarkt dieser Modelle ist die Videonachbearbeitung bzw. HDTV-Playback und alles, was Auflösungen von bis zu 1900 x 1200 sucht. Allerdings ist die Horizontalfrequenz dieser 24" Monitore etwas mager ausgefallen - 92 kHz und eine Videobandbreite von 170 MHz sind eher für hohe als für sehr hohe Auflösungen ausgelegt.
Jenseits der 24" findet man meist reine "Videoscreens" für Präsentationen oder als Alternative zum heimischen Fernseher. Diese Monitore bieten oft nur eingeschränkte PC-Auflösungen, dafür aber ein integriertes, sehr gutes PAL/NTSC-Signal. Eine Diagonale von mindestens 30" wurde mal als Muß für den sogenannten Wohnzimmer-PC definiert (PC 97), doch gibt es hier mittlerweile exzellente Alternativen zu den klobigen Röhrengeräten, die Plasmabildschirme, die jedoch deutlich teurer sind.
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