Ein weiteres Kriterium für die Güte eines Monitors ist seine Leuchtdichte oder die Bildhelligkeit.
"Heller ist besser" - so steht es auf der Homepage von Sony bei der Trinitron Technologie. Und da liegt Sony sicher vollkommen richtig. Der Erfolg von Sony hat in der Vergangenheit einiges mit dem subjektiv "sehr guten" Eindruck eines Trinitron Monitors gegenüber eines Modells mit Lochmaske zu tun gehabt. Und dieser wurde vor allem von der hervorragenden Leuchtkraft der SONY Monitore getragen.
Die Leuchtdichte oder Helligkeit des Bildes ist eine Kenngröße, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. In der Vergangenheit wurden nur sehr selten Angaben darüber gemacht. Es fehlten Standards und damit Vergleichsmöglichkeiten.
Manche Hersteller gaben des öfteren zwar eine "Transmission Rate" an und versuchten damit die Leuchtkraft zu definieren, jedoch konnte ein sterblicher Endkunde kann damit reichlich wenig anfangen. Die Elektronenkanone erzeugt "Licht", in dem mit entsprechend viel Strom Strahlen (Strahlstrom) generiert werden, die auf den Leuchtstoff auftreten. Gelangt nun ein großer Anteil dieses erzeugten Nutzsignals bis zum Benutzer, so ist die Transmission Rate sehr hoch und die Leuchtdichte bzw. der Kontrast sehr gut. Erstklassige Röhren haben hier in der Vergangenheit Werte von bis zu 44% erreicht. Bremsend wirken sich hier vor allem die Maske und das Coating - die Monitorbeschichtung aus. Da eine Lochmaske, die aus Metall besteht, einen großen Teil der Strahlen filtert, wird natürlich ein großer Teil der eingesetzten Energie, der nicht durch die Löcher gelangt, "verpulvert". Durch Erhöhung des Strahlstroms kann dies bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden, was dann aber zu Lasten der Fokussierung, Energieaufnahme und Wärmeentwicklung geht. Eine bessere Ausbeute lassen die feinen "Drähte" der Trinitron Technologie von SONY zu - siehe auch Bild 2. Hier entsteht weit weniger Verlust und der Stromstrahl kann reduziert werden.
In naher Zukunft werden vermehrt Verfahren Einzug halten, die eine Ausbeute von nahezu 90% aufweisen und so die gesamte Monitorqualität verbessern können. Mit dem Einsatz von sogenannten Mikrofiltern kann man die Reflektion von Fremdsignalen - Umgebungslicht - deutlich verringern bzw. die Überlagerung von Nutz- und Fremdsignal minimieren.
Die Helligkeit oder Leuchtdichte wird in candelar pro m² gemessen - cd/m². Hervorragende Monitore erreichen mehr als 100 cd/m², während TFT Displays bei über 200cd/m² und Plasmabildschirme sogar über 500 cd/m² liegen.
Bei der erwähnten Mikrofiltertechnologie, die von Toshiba bzw. Samsung stammt, wird eine hohe Leuchtdichte von mehr als 100 cd/m² erreicht und gleichzeitig kann der Strahlstrom gesenkt werden. Damit gilt auch weiterhin "Heller ist besser", aber dies ist nicht mehr nur eine Wechselwirkung von Maske und eingesetzter Energie.
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