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OSD heißt ein Schlagwort aller Monitorhersteller. Mittels On Screen Display, wieder eine Parallele zur TV Technologie, versuchen die Hersteller dem Anwender ein optimales Tool für eventuelle Korrekturmaßnahmen zu geben. Mit der neuesten Technologie und den VESA Standards sollte diese Einstellarbeiten bald Geschichte sein - so jedenfalls die Theorie. Dahinter stecken die beschriebenen Standards für Grafik- und Monitortimings und noch ein Schritt weiter, die Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarte. Mittels DDC (Display Data Channel) kann der Monitor die Timings bzw. die Grenzbereiche der Grafikkarte auslesen und sich exakt darauf einstellen. Voraussetzung für ein Funktionieren ist das Vorhandensein einer entsprechenden Grafikkarte, gemäß DDC1 bzw. DDC2B. Wer eine solche Kombination besitzt, sieht bei den Werten seiner Grafikkarte den Wert "optimal" für die Bildwiederholrate. Die nächste Stufe wird dann DDC2/AB sein, der sogenannte ACCESS.bus, welcher die Steuerung des Monitors vom PC aus regeln soll.
Wird dennoch eine Korrektur notwendig, so sollten die wesentlichen Geometrie- und Lagekorrekturen, sowie Kontrast, Helligkeit etc. regelbar sein.
Zunehmend findet man Monitore mit zwei getrennten Eingängen (SUB-D und HR5), ein nettes Feature, um einen wirklich hochwertigen Monitor an mehreren PCs zu betreiben. Oder wenn man eine Voodoo2 parallel ohne Schärfeverlust betreiben möchte. Ideal, wenn die Umstellung durch das OSD getätigt werden kann. Neben diesen elementaren Anschlüssen verfügen immer mehr Topmodelle über USB-Schnittstellen. Hier muß man als Anwender zwischen einem "echten" USB-Anschluß und einem USB-Hub unterscheiden. Der HUB dient zur Weiterschaltung der PC USB Schnittstelle, d.h. er ersetzt nicht eine fehlende USB Schnittstelle, bietet aber einen komfortablen Anschluß von USB Maus, Tastatur oder Soundsystem. Ein echter USB wäre idealerweise mit der Strahlenkanone verschaltet und böte damit ein professionelle Schnittstelle zur Beeinflussung der Monitor Parameter. Diese Technologie wird man sicher bei spezialisierten Colormanagement Systemen finden werden.
Natürlich gehört trotz deutlich verbesserter Qualität auch der Service und die Gewährleistungszeit und -abwicklung zu den Entscheidungskriterien. Hierbei zählt nicht nur die Dauer der Gewährleistung - die meisten Geräte fallen sofort aus (Dead on Arrival - DOD, oft auch Lieferschäden), sondern vor allem deren Abwicklung. Wo geht das Gerät hin, gibt es ein Ersatzgerät, wer zahlt für den Transport usw. Die Spanne für die Garantie liegt zwischen 1 und 4 Jahren - auch ein Kostenfaktor, da der Hersteller dies mit dem Reparaturdienstleister aushandeln muß. 3 Jahre sind üblich, mehr oder weniger lassen nicht zwingend Schlüsse auf die Qualität zu, sondern bedeuten "bares", das der Hersteller hier spart. Für professionelle Monitore werden zumeist erweiterte Services bereits in den Kaufpreis integriert, wie z.B. ein 100 Tage- oder 1 Jahres-Vor-Ort Service oder 24 Stunden Vor-Ort Service usw.
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