
Die Front des Sabio-Gehäuses, mit geöffneter Türe
Alle Anschlüsse des CM-4 sind auf der Rückseite. Diese bestehen aus zwei USB 2.0 Ports für weitere, externe Datenträger (z.B. mobile Festplatten oder USB-Speichersticks) und einem Gigabit-Ethernet-Anschluss. Da das Sabio NAS ein internes Netzteil besitzt, wird ein gewöhnlicher Kaltgerätestecker am Stromnetz verwendet. Hier sind auch ein Hauptschalter und der typische Umschalter für 110/230 Volt Betrieb zu finden.
Alle eigentlichen Bedienelemente sind an der Front zu finden, bestehend aus einem einzelnen Knopf zum An- und Ausschalten, drei Status-LEDs für Aktivität bei USB-Anschlüssen und Netzwerk, sowie noch einmal vier Status-LEDs für jede der Festplatten.
Die Festplatten sind in vier HotSwap Einschüben befestigt, die mit den üblichen Öffnungsbügeln gesichert werden.

Rückseite: man sieht sofort die beiden großen Lüfter
Innenleben: Links sind SATA-Kabel angeschlossen, oben ist der OnBoard-Speicher bzw. der Steckplatz. Der Prozessor (Xscale 80312) sitzt Mitte links.
Zubehör
Mitgeliefert wird eine Software-CD, um das NAS im Netz anzumelden (Eignung für Windows, MacOS X und Linux) und - wie von Sabio ganz neu kommuniziert - eine lokale Suchsoftware von BlackBall Technology, um die Daten auf dem NAS indexbasierend zu finden.
Ebenso die Backuplösung Detto ReSet (nur Windows), um komfortabler Clientdaten auf das NAS zu übertragen bzw. wiederherzustellen. Weiters ein USB-Netzwerkkabel, um das Betriebssystem per Rechner auf das NAS zu aktualisieren (oder falls nötig, neu zu überspielen), ein Ethernet-Kabel und ein Stromkabel. Dazu ein Handbuch im DIN A5 Format, dass man aufgrund der kleinen Schrift und der unleserlichen Bildschirmfotos eigentlich fast vergessen kann. Zumindest gibt es auf CD und der Homepage die Anleitung auch als .pdf-Datei, wo durch entsprechende Vergrößerung wenigstens ein Teilnutzen aus diesen Bildern zu ziehen ist.
Vor kurzem kam ein Systemupdate heraus, das nicht nur einige Bugs im System fixt, sondern auch die grundsätzliche Art wie das Gerät installiert und aktualisiert werden kann. Das Update-Prozedere selbst war etwas umständlich, aber danach war das USB-Netzwerkkabel nicht mehr nötig. Stattdessen werden die Daten einer Neuinstallation bzw. Aktualisierung direkt über Ethernet übertragen. Die inzwischen beigelegte Suchsoftware von BlackBall wurde dadurch allerdings nicht integriert, so dass wir für einen Test nur auf die neueren NAS-Einheiten verweisen können.


Also bei dem Preis sollte doch ein XOR Einheit drinn sein. Dann könnte man eventuell son Teil auch ernsthaft nutzen. Aber bei Initialisierungszeiten von mehr als 20 Stunden düfte das ehr ein Scherz sein. Selbst die Zeiten im Raid1 Betrieb sind einfach inakzeptabel.
Hallo,
Für die im Artikel genannte Zielgruppe "Soho" dürften zwei, leider im Artikel fehlende Angaben von ziemlicher Wichtigkeit und u.U. mit kaufentscheidend sein:
- Wie sieht das Energiemanagement aus?
Kann man die Idle-Time einstellen, bis sich das NAS endgültig schlafen legt?
Wie hoch ist der Energieverbrauch unter Last, im Leerlauf und im "Schlafmodus?
- Wenn das NAS "schläft", wie lange dauert es, bis es bei einem Zugriff wieder zur Verfügung steht?
Außerdem möchte ich mal anregen, doch mal einige populäre NAS-Lösungen im Vergleich zu testen.
Besonders interessant währen für mich persönlich dabei die Buffalo TeraStations (Pro II und Live) gegen Sabio, bzw. Synology.
cu.
Pivo