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Wie bei allen Geräten dieser Art kommt es vor allem auf die Benutzerfreundlichkeit an. Wenn man sich die tatsächliche gemessene Leistung anschaut, so kommt diese offensichtlich den traditionellen Lautsprechersystemen nicht nahe, selbst solchen nicht, die deutlich preiswerter sind. Konkret: Die möglichen Lautstärkepegel sind niedrig bis sehr niedrig und der Bass ist begrenzt. Andererseits waren die Ergebnisse angesichts der kleinen Abmessungen dieser Geräte durchaus gut. Im Unterschied zu vielen ähnlichen Geräten ist der Klang, den diese beiden Saitek-Modelle erzeugen, weder stark verfärbt noch aggressiv. Die Verzerrungen hielten sich in vertretbaren Grenzen und konnten das Hörvergnügen nicht trüben - mit einigen Abstrichen natürlich.
Alles hängt von der Quelle und der Art der Musik ab. Es lohnt sich häufig, mithilfe des Equalizers des Software-Players den Klang dem eigenen Geschmack, der Musik und den Hörbedingungen anzupassen. Nach einigem Experimentieren, um die Wiedergabe zu optimieren, findet man dann vielleicht heraus, dass die beste Hörposition ungefähr 20 cm vom Gerät entfernt ist. Damit erzielt man u. a. einen physisch spürbaren Effekt bei der Bass-Wiedergabe. Mit anderen Worten: Das Gerät ist ideal dazu geeignet, es sich im Liegestuhl bequem zu machen, während man sich das Gerät auf die Brust stellt. So fühlt man die Vibrationen vom Bass in der Brusthöhle und die Ohren erhalten ein recht gutes Stereoabbild. Falls man lieber im Bett Musik hören möchte, dürfte ein Regal oder eine andere Abstellfläche direkt hinter dem Kopf ideal sein. Man kann natürlich auch weiter weg vom Gerät hören, aber dann geht der Stereoeffekt verloren, da der Abstand zwischen den beiden Kanälen nicht mehr ausreicht. Auch der Bass wird dann allmählich dünner, da der physisch spürbare Effekt nicht mehr zur Geltung kommt. Aber wenn man auf den gespürten Bass im Bauch verzichten kann, ist der Klang von jedem Punkt im Raum aus zufrieden stellend - sofern dieser nicht zu groß ist!

Ein wenig Herumspielen an den Feineinstellungen lohnt sich häufig - hier der Equalizer des Windows Media Players. Mit den extremen Bässen braucht man es gar nicht erst zu versuchen. Wenn man mehr Tiefen haben möchte, kann man die 125- und 250-Hz-Regler aufziehen.
Beim A-250 eröffnet die Bluetooth-Verbindung eine Reihe interessanter Möglichkeiten, weil man außer Audiodateien oder CDs im Computer auch Internet-Radio hören kann, ohne dass man immer vorm PC sitzen muss. Saitek behauptet, das Gerät habe eine Reichweite von 30 m, was sich im Test durchaus bestätigte. Das hängt natürlich stark davon ab, was sich zwischen Sender und Empfänger befindet, besonders, ob eine Sichtverbindung im Freien besteht oder Wände im Weg sind. Wir schafften es, den A-250 zu einer Verbindung durch zwei Betonwände hindurch über eine Entfernung von fast 10 m zu bewegen - nicht schlecht! Wie bei allen Radioverbindungen mit niedriger Leistung muss man jede spezielle Konfiguration testen, denn die Ergebnisse hängen stark von der Umgebung ab. Die Batterielaufzeit soll nach Herstellerangaben für den A-200 8 Stunden und 20 für den A-250 betragen. Bei intensiver Nutzung empfehlen sich Akkus, um langfristig Geld zu sparen.
