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Samsung: 18 Millionen Euro Investition in modernes Bildschirmwerk in Brandenburg

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17:02 - 2. Januar 2004 von Fritz

Der südkoreanische TV-Glashersteller Samsung Corning Deutschland wird im brandenburgischen Tschernitz (Landkreis: Spree-Neiße) im Laufe des kommenden Jahres über 18 Millionen Euro in neue Produktionslinien investieren. "Mit diesen Maßnahmen bereiten wir uns langfristig auf die internationale Trendwende zu immer flacheren und größeren Bildschirmen vor", sagte Vizepräsident Volker Henzel der Zeitung 'Märkische Allgemeine' (Freitagsausgabe). Das Dorf Tschernitz hat 1.400 Einwohner und liegt an der polnischen Grenze und nahe dem Bundesland Sachsen.

Bereits im Jahr 2003 habe das Unternehmen zwei der insgesamt fünf Bildschirm- und Konen-Fertigungslinien mit einer Investition von 4,1 Millionen Euro für die Produktion von Großglas bis zu 32 Zoll vorbereitet, so die Zeitung weiter. Bisher konnte Tschernitz nur Glasteile bis zu einer Größe von 29 Zoll produzieren, doch der weltweite Trend im Bildröhrenmarkt geht zu noch größeren und flachen Produkten.

"In diesem Jahr haben dem Unternehmen besonders die sinkenden Verkaufszahlen, Preissenkungen um 20 bis 40 Prozent und der starke Euro zu schaffen gemacht", erklärte Henzel weiter. Auch 2004 seien Kurzarbeit und betriebsbedingte Kündigungen im Unternehmen möglich.

Die Samsung Corning Deutschland GmbH beschäftigt rund 500 Mitarbeiter und erreichte im Jahr 2002 einen Umsatz von rund 145 Millionen Euros, und damit sein bisher bestes Ergebnis seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1994. Die rund 16 Millionen jährlich produzierten Bildschirme und Konen liefert das Tschernitzer Unternehmen unter anderem an Bildröhrenproduzenten in Polen, Großbritannien und Tschechien sowie an Samsung-Firmen in Deutschland, Ungarn und Brasilien.

Quelle: Tom's Hardware

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