- Vergleichstest: 37" LCD Fernseher mit 1920er Auflösung
- Doppel-Tuner mit zwei Antennen: Besserer TV-Empfang
- LCD-Fernseher für Weihnachten: Sechs Geräte bis 42 Zoll
- Kurz vor der Fussball-WM: Premiere wieder geknackt
- Fernsehen im Auto: Tagesschau bei 160 km/h
- Überall-Fernsehen am Notebook: Aver TV Hybrid Cardbus
- LCD Flachbild- Fernseher: 11 mal 32 Zoll
- 8 LCD-Fernseher: Die neuen 26- und 27-Zöller
- Digital-TV unterwegs: 14 DVB-T-Boxen im Vergleich
- IFA 2005 I: High Definition TV - Eine neue Fernsehära
40-Zoll-Fernseher mit LED-Licht
1 - LEDs ersetzen Leuchtstoffröhren
| SHOP | PREIS | VERFÜGBARKEIT | ||
|---|---|---|---|---|

Als Samsung vor kurzem den LE40M91 auf den Markt brachte, war das für alle mehr als nur eine Überraschung. Es handelt sich um einen imposanten 40-Zoll-Fernseher, der im audiovisuellen Bereich als das fortschrittlichste Produkt präsentiert wird, das es derzeit auf dem Markt gibt. THG hatte mit dem Samsung-Fernseher das erste Gerät mit LED-Beleuchtung im Labor - also auch für uns eine Art Premiere.
Vor wenigen Wochen hatten wir bereits LCD-Fernseher für Weihnachten: Sechs Geräte bis 42 Zoll untersucht. Allerdings setzten diese Geräte noch auf konventionelle Beleuchtung per Leuchtstoffröhren. Wer auf volle HD-Auflösung setzen will, sollte sich den Vergleich 37 Zoll LCD-Fernseher mit 1920er Auflösung genauer ansehen.
Als erste Neuerung bietet das Gerät eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Entwickler sagen hinter vorgehaltender Hand: Ab in den Sperrmüll mit den alten Leuchtstoffröhren, das Zauberwort der Zukunft heißt LED-Matrix. Diese sorgt für eine weißere Hintergrundbeleuchtung, die den Farbenreichtum erhöht. Tatsächlich bewirkt eine Hintergrundbeleuchtung mittels herkömmlicher Röhren ein Licht, dass nicht völlig weiß ist, sondern je nach Technologie etwas rot oder blau. Um ein perfektes Weiß auf dem Bildschirm zu erreichen, musste man also die Filter der Bildpunkte für Rot, Grün und Blau retuschieren. Damit schränkt man das Farbspektrum des Fernsehers jedoch in gewisser Weise ein. Die Verwendung von LEDs kann dieses Problem lösen. Denn sobald das Licht der Hintergrundbeleuchtung weißer ist, kann man die Filter der Bildpunkte so wählen, dass ein Maximum an Farbenreichtum erreicht wird. In der Praxis ist das ziemlich überwältigend.
100-Hz-Technik fast wie früher
Neben dieser revolutionären Hintergrundbeleuchtung bietet der Samsung-Fernseher auch eine eigene 100-Hz-Technologie. Der Ausdruck "100-Hz" dient allerdings lediglich dazu, beim Kunden die Erinnerung an die alten Trinitron-Röhrenfernseher mit ihrer unglaublichen Bildstabilität zu wecken. Es handelt sich um einen reinen Werbeausdruck, der nichts über die Technologie aussagt. Denn die Probleme, die mit der 100-Hz-Technik gelöst werden sollen, sind bei Röhrenfernsehern ganz andere als bei LCD-Fernsehern. Also zurück zur Kathodenstrahlröhre. Der Fehler der Bildröhren liegt in ihrer Natur: Sie flimmern. Sobald ein Bildpunkt aufleuchtet, erlischt er auch schon wieder. Bei einer konventionellen Abtastung von 50 Hz (oder - je nach Land - 60 Hz) gewinnt man aufgrund des Bildschirmflimmerns den Eindruck eines instabilen Bildes. Daher haben die Hersteller die Abtastfrequenz verdoppelt. Das Resultat ist ein viel stabileres Bild bei 100 Hz, als es zuvor bei 50 Hz erreicht werden konnte. Bei den LCD-Fernsehern sieht die Sache wieder anders aus. Wenn ein Bildpunkt aufleuchtet, bleibt er solange an, bis er den gegenteiligen Befehl erhält. Der Bildschirm flimmert nicht. Aber die LCD-Technik ist gerade aufgrund dieser Funktionsweise grundsätzlich langsam. Beim Wechsel von einem Zustand zum anderen ergibt sich eine mehr oder weniger lange Übergangsphase, die das menschliche Auge leider wahrnimmt. Das ist die Verzögerung oder Remanenz. Dagegen haben die Hersteller verschiedene Technologien, mit mehr oder weniger Erfolg, ausprobiert. Die 100-Hz-Technologie besteht darin, zwischen zwei Bildern immer ein schwarzes einzublenden. Die Idee ist also, die Anstiegszeit (Öffnen der Kristalle) und die Abfallzeit (Schließen der Kristalle) zu kaschieren, um sie für den Betrachter unsichtbar zu machen. Einige Hersteller arbeiten an der Hintergrundbeleuchtung und lassen sie bei 100 Hz blinken. Ohne Hintergrundbeleuchtung ist das Bild dunkel und die Pixel haben Zeit sich aufzustellen, bevor das Licht mit dem nächsten Bild wiederkehrt. Um 50 Bilder pro Sekunde für einen Film zu gewährleisten, muss man das Panel mit 100 Hz abtasten: abwechselnd 50 schwarze Bilder und 50 Filmbilder pro Sekunde.

Auf der folgenden Illustration nimmt der Betrachter nur die gelben Bereiche wahr, das heißt Bereiche, deren Bildpunkte leuchten. Die grauen Zonen hingegen sind die unbeleuchteten Bereiche. Wie man auf der oberen Kurve sehen kann, wird diese Zeit genutzt, um den Zustand des Bildpunkts zu ändern. Das Auge nimmt den Übergang nicht wahr (weil kein Licht an ist). Das menschliche Auge sieht gar nicht, dass das Licht zwischenzeitlich gelöscht wurde. Natürlich sind die Hersteller sehr besorgt um ihre kleinen Geheimnisse, daher handelt es sich hier auch eher um eine Vermutung darüber, wie dieses Prinzip genau funktioniert, als um einen stichhaltigen Beweis. Je nach Hersteller variieren die Methoden leicht, aber das Prinzip bleibt stets dasselbe: Ein schwarzes Bild wird zwischen zwei tatsächlichen Bildern eingeblendet.
- Seite vor Samsung LE40M91: Wegweisendes Design
- 1 LEDs ersetzen Leuchtstoffröhren
- 2 Samsung LE40M91: Wegweisendes Design
- 3 Ergonomie
Ich weiss, die Frage erscheint bei einem TV evtl. etwas deplaziert, nur: Weiss zufällig jemand, wie sich LED TV's bei Wärmeeinwirkung verhalten? Ist die Toleranz z.B. gegenüber Sonnenlicht durch die etwas kühleren LED's merkbar höher als bei Röhren?`
Ich nehme an, diese Geräte brennen ebenfalls wie LCD's bei zu langer statischer Anzeige (PublicDisplay) ein?
guido
lcds brennen nicht ein, überhaupt nicht^^ einzig bei langer statischer Nutzung entstehen Geisterbilder diese veschwinden aber in den Aus-Zeiten vollständig normalerweise, und wenn die Aus zeit lang genug is. Dabei wird aber nicht wie bei Plasmas oder Röhren etwas verbraucht oder abgenutzt sondern der Kristall "verklemmt" bzw muss sich erst wieder "entspannen" normalerweise jedenfalls.
)
Plasma bildschirme brennen recht schnell ein, aktuelle Röhren eigentlich nicht mehr, ältere Röhren aber schon (10 jahre?)
Was meinst du mit Hitzeempfindlichkeit?
Plasmas werden schon recht heiß brauchen auch haufen Strom, Röhren sollten aber rein von der verwendeten Technik schon einiges aushalten solang Gehäuse usw nicht abgedeckt werden oder ähnliches. Ein Lcd wird braun wenn es zu warm wird (mein Laptop an den Rändern
Edit: um den Geist effekt bei Tfts wegzukriegen gibts auch tools die dann stark flackernde Bilder erzeugen die die pixel wieder annimieren sollen
Ich hab mal eine Frage zu der Farbwiedergabe:

Versteh ich das richtig, dass auch wenn kein Blau angezeigt werden soll, der Wert trotzdem bei ~ 30 liegt? Das fände ich nicht sehr überzeugend für 3000 Öcken .
Hallo
Die Hersteller
sind jetz anscheinend an den selben Punk
als die ersten Röhren 100 HZ TV auf den Markt kamen
und diese Technik bis heute jedes Fernsehbild verschmiert.
Deswegen finde ich es auch recht mutig,
das Samsung das 100 hz nennt.
wir halten fest : der LCD Verschmiert von alleine,
(bei einen Röhren 50hz TV bewirkt 100 HZ technisch bedingt das das Bild schmiert)
und jetz wird zwischen durch beim LCD das Bild Schwarz gemacht.
Welch ein genialer Schachzug,
Philips hat ja auch schon sein Clear LCD.
Diese Technik ist aber leider leider noch immer noch nicht so gut ,
das sich Leute sowas kaufen würden,
die sich bisher so einen Schrott auch nicht gekauft haben.
Und das hat nix damit zu tun Ob man das Geld überhat.
entweder man sieht es , oder glaubt es.
http://av.samsung.de/article.asp?a [...] show=specs
gruss aus Bremen
Ahoisen!
Das würde mich mal interessieren. Haste da mal nen Link?
Die Geräte werden zwar immer toller, dafür nimmt das Fernsehprogramm im gleichen Maße ab. Die Dinger überzeugen mich immernochnicht genug, als das ich mir wieder nen TV in die Bude holen würde. Wobei als Staubfänger und stabiler Briefbeschwerer bestimmt garnetmal so übel
Lieben Gruß
Tatti
Das "Einbrennen" beim LCD Monitor kriegt man afaik durch ein weißes Standbild weg. In dem Zustand werden die Kristalle voll durchgesteuert und reaktiviert.
Wurde in dem Artikel was über den Stromverbrauch gesagt, oder ist es jemandem bekannt? Ich muß gestehen, ich habe einige Passagen des Textes überflogen.
Plasma ist ja diesbezüglich jenseits von Gut und Böse, aber LCD (Röhre) übertrifft in den größeren Abmessungen auch meist den CRT.
Plasma ist ja diesbezüglich jenseits von Gut und Böse, aber LCD (Röhre) übertrifft in den größeren Abmessungen auch meist den CRT.
lcd(röhre)? was ist das?
röhre = crt (cathod ray tube) mhm die ableneinheit von wirklich großen fernsehern zieht auch ganz ordentlich
Ich meinte die LCD-Schirme mit dem herkömmlichen Leuchtmittel. Das sind doch Leuchtstoff-Röhren?
Ein bisschen blöd ausgedrückt von mir. Sorry.
Naja, dieser Bildschirm ist ja zur Häfte ausgeschaltet, ist deshalb vielleicht günstiger
Auf jeden Fall hast du bei LCD immer einen nahezu konstanten Verbrauch, der bei 40" sicher auch nicht mehr den blauen Engel kriegt. Und bei Plasmas müssen nur die wirklich sichtbaren Bereiche angesteuert werden, schwarze Flächen kosten nichts 8)
Eine Angabe zur Energie der LED-Technik halte ich auch für sinnvoll, zumal ja eine große Beleuchtung i.d.R. effektiver ist als viele kleine.
hab mal fix gemessen, ein 33 zoll lcd mit klassischer kathode braucht ungefähr 90 watt (16:9)
meine 70 cm sony trinitron röhre ungefähr 110 watt (4:3)
weißt nicht in wie weit die bildflächen miteinander vergleichbar sind, und natürlich sind die bei jedem fernseher anders, aber so als grober anhaltspunkt.
vielleicht kann einer nen Led wert nachlegen?^^
Leds sind normalerweise sehr effektiv ich glaub nicht das eine kathode bei gleichem licht weniger braucht als eine led