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500 GB im Notebook: Große Unterschiede möglich
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Ungleiche Brüder: Zwei 500 GB Notebook-Laufwerke im Vergleich
- 2 – Drei Platter: Samsung Spinpoint M6 HM500LI (500 GB)
- 3 – Zwei Platter: Samsung Spinpoint M7 HM500JI (500 GB)
- 4 – Testkonfiguration und Datentransfer-Diagramme
- 5 – Zugriffszeit und I/O-Performance
Wir haben die erste und zweite Generation von Samsungs 2,5-Zoll-Laufwerken mit 500 GB verglichen. Unsere Empfehlung: Holen Sie sich das neueste Modell!
Wenn Festplattenhersteller von einer Produktgeneration auf die nächste umstellen, bringt das normalerweise auch eine größere Kapazität, mehr Performance, sinkende Leistungsaufnahme und etilweise neue Features mit sich. Da allerdings der größte Fortschritt im Inneren eines Laufwerks stattfindet ist das Potential für Verbesserungen nicht unbegrenzt. Lediglich Anwender mit entsprechend detailiertem Wissen können veraltete Produkte von den aktuellen Laufwerken unterscheiden. Zwecks besserer Anschaulichkeit der Unterschiede zwischen erster und zweiter Produktgeneration haben wir zwei Notebook-Laufwerke mit 500 GB von Samsung getestet. Beide Laufwerke scheinen recht ähnlich, liefern allerdings völlig unterschiedliche Testergebnisse.
Datendichte spielt eine Rolle
Der Erfolg von Festplattenherstellern hängt in erster Linie von deren Fähigkeit ab, die Datendichte zu steigern. Immerhin verkaufen sich die meisten Festplatten im sogenannten Sweet Spot, der von Festplatten mit einem einzelnen rotierenden Platter dominiert wird. Derzeit handelt es sich dabei um 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten mit 200 und 250 GB und 3,5-Zoll-Desktop-Festplatten zwischen 320 und 500 GB. Diese Laufwerke sind in der Herstellung am preiswertesten und verschaffen dem Hersteller hinsichtlich einer neuen Kapazität seinen Kontrahenten gegenüber zumindest solange erst einmal einen Vorteil, bis diese schließlich aufholen.
Hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten sind angesichts großer Kapazitäten eher kontraproduktiv, da Vibration, Wärmeabgabe, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Leistungsaufnahme neben anderen Faktoren mit höheren Umdrehungsgeschwindigkeiten zum Problem werden und nur durch großen Aufwand ausgeglichen werden können. Folglich sind die schnellsten Laufwerke mit Platter kleinerer Durchmesser ausgestattet, um dadurch diesen Anforderungen gerechtzuwerden. Zudem versuchen Festplattenhersteller, genau aus diesem Grund im Mainstream höchste Umdrehungsgeschwindigkeiten zu vermeiden, da sich hier wiederum Kapazität besser verkaufen lässt als ein paar Umdrehungen mehr.
Von drei auf zwei Platter
Wir haben uns für zwei Festplatten von Samsung entschieden, da wir das 2,5-Zoll-Notebook-Laufwerk mit 500 GB erster Generation bereits in unserem letzten Notebook-Festplatten-Vergleichstest mit an Bord hatten. In diesem Testkonnte das Samsung-Laufwerk in zahlreichen Benchmarks nicht mit den neuesten Produkten der Konkurrenz mithalten. Grund dafür ist die interne Struktur des Laufwerks: Samsung brachte sein 500-GB 2,5-Zoll-Laufwerk zwar schnell auf den Markt, hatte das Produkt aber auf drei Platter aufgebaut, wobei die jüngsten Kontrahenten allesamt auf lediglich zwei Platter basierten. In diesem Artikel vergleichen wir die Spinpoint M6 HM500LI mit drei Platter und die neue Spinpoint M7 HM500JI, die eine Kapazität von ebenfalls 500 GB auf lediglich zwei Platter unterbringt. Dabei erklärt es sich von selbst, dass dieser Vergleich auch stellvertretend für andere Hersteller zu verstehen ist, da ein Generationswechsel wie z.B. bei Hitachi von der Travelstar 5K500 auf die 5K500.B vergleichbare Ergebnisse erzeugen würde. Allerdings war Samsung der erste Festplattenhersteller, der drei Platter in die 9,5 mm-Standardhöhe von 2,5”-Laufwerken untergebracht hat. Alle anderen 500 GB-Laufwerke erster Generation (so auch die MHZ2 BT von Fujitsu) wurden mit einer Bauhöhe von 12,5 mm gefertigt, die wiederum nicht in alle Notebooks passt.
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Mich würde noch interessieren wie warm beide Platten werden, was gerade in Laptops eine wichtige Angabe ist. Nur zum Vergleich.
Aber ansonsten schöner informativer Test.
Eine rund 18% geringere Zugriffszeit ist beachtenswert! Auch wenn 1,8ms nun nicht viel klingt, ist es prozentual doch schon beachtlich und erklärt dann wohl auch zum Großteil die 20%+ bei den IO-relevanten Tests!
Seite 7: PC Mark Vantage, der fünfte Graph: Windows Media Center.
Ist da die Bezeichnung verrutscht oder schneidet die neue M7 wirklich schlechter ab als die M6? Wäre etwas merkwürdig im Vergleich zu den anderen Ergebnissen.
Ich bin gewiss kein Freund von Samsung-HDDs, aber hier muß ich einfach sagen: Hut ab! Samsung hat eine tolle Weiterentwicklung mit der M7 hingelegt. Daran, also am Entwicklungsfortschritt, sollten sich alle anderen Hersteller ein Beispiel nehmen, wenn es nicht auf Kosten der Langlebigkeit geht.
und wieder sehen wir nur Samsung-HDs. Warum sind da zum Vergleich nicht Platten von WD, Hitachi, etc. dabei?
@sasfan:
Das könnte wohl daran liegen, weil THG hier nur den generationswechsel EINES Herstellers aufzeigen wollte.
Möglicherweise gibt es dann auch wieder einen Übersichtstest, welcher Hersteller in welcher Disziplin gut ist. Aber das dürfte noch etwas dauern, da die Hersteller momentan noch nicht alle Neuheiten offerieren und es ziemlich sinnbefreit wäre, die alten Modelle einzelner Hersteller gegen neuere der anderen Hersteller antreten zu lassen.
Und auch ich vermisse bei diesem Test die Oberflächentemperatur der beiden Platten im Vollbetrieb. Das ist gerade bei Notebooks nicht unerheblich!
Ansonsten netter Übersichtstest und auch von mir ein Respekt an Samsung, dass sie mit ihrer Modellpflege wieder einen Upgrade geschafft haben, den nur wenige Hersteller hinbringen.