Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Festplatten & SSDs
Alle Festplatten & SSDs Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Areca ARC1220

Seite zurück Seite vor
18:00 - 19/11/2005 von Patrick Schmid

Der in Taiwan ansässige Speicher-Spezialist Areca ist mit seinen SATA RAID-Controller-Karten mit Unterstützung für RAID 6 recht populär geworden. RAID 6 fügt eine zusätzliche Redundanz-Schicht ein: Statt das Äquivalent einer Festplatte in jedem Array für das Speichern von Parity-Daten zu verwenden, erzeugt RAID 6 einen zweiten verteilten Parity-Datensatz. Das wirkt sich auf die Performance aus und reduziert die Speicherkapazität eines Arrays um die Größe zweier Festplatten statt einer, dafür können aber auch zwei Laufwerke ohne Datenverlust den Geist aufgeben statt eines einzigen.

Die ARC1220 ist die einzige Controller-Karte, die eine x8 PCI Express-Schnittstelle mitbringt. Entsprechend erfordert sie entweder ein aktuelles Server-/Workstation-Motherboard oder ein PCI Express-Desktop-Motherboard. Natürlich kann auch jede x1 oder x8 PCI Express-Karte in einem x16-Slot betrieben werden. Aber letztlich konnten wir in Hinsicht auf die Performance keinen Vorteil von PCI Express erkennen. Doch waren wir zufrieden, dass endlich jemand professionelle PCIe-Hardware anbietet, denn Grafik ist bestimmt nicht die einzige Anwendungsmöglichkeit für die neue Schnittstelle.

Bei Areca können Sie einige grundlegende Parameter einstellen, die wir bei den Konkurrenten nicht abgedeckt fanden. Zum Beispiel kann der Anwender festlegen, mit welcher Geschwindigkeit der SATA-Port läuft - 150 oder 300 MB/s - und ob NCQ aktiviert ist oder nicht. Wenn die Hauptaufgabe des RAID-Arrays in hohem sequentiellem Durchsatz liegt, kann NCQ nutzlos sein.

Doch können Sie die Recovery-Option nicht beeinflussen, welche die ARC1220 dazu veranlasst, automatisch das Array neu aufzubauen, sobald sie eine neue Festplatte entdeckt, deren Größe derjenigen der anderen Platten im RAID-Array zumindest entspricht. Entfernt man ein Laufwerk aus dem Array, alarmiert der Controller den Benutzer akustisch und über die Software-Oberfläche. Der akustische Alarm kann deaktiviert werden. Firmware-Updates können über das Web-Interface eingespielt werden.

Die Karte ist mit einem integrierten 128-MB-Cache-Speicher ausgestattet und ist natürlich durch ECC gegen Datenkorruption geschützt. Performancemäßig enttäuschte die ARC1220 nicht: Obwohl wir aus Zeitgründen keine RAID 6-Benchmarks durchführten, konnte die Karte AMCC's 9550SX-Serie in mehreren Disziplinen übertrumpfen. Doch ist sie auch etwas teurer als die AMCC/3Ware-Karte, und sie muss gegen 3Ware's ausgezeichneten Ruf ankämpfen.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Wobik1 22/11/2007 14:56
Ausblenden
-0+

Hallo,
Ich bin immer wieder beeindruckt von Euren Test Ergebnissen.Echt Cool..;) Aber diesmal bleibt Ihr
irgendwie auf dem halben Weg stehen:
Wie ist die Performance unter AMD Opteron z.B. und/oder mit WD Raptor Platten? Von anderen Faktoren wie Tyan Mainboards etc. ganz zu schweigen?

Auch Belastungstest,die evtl. Rückschlüsse zur Lebensdauer der Karten(5 Jahre funktionstüchtig bei 7/24 Betrieb?!!)zulassen würden. Bei AMCC/3ware hätte ich da keine Probs...
Oder ist das zu aufwendig für Euch?
FG
Wobik

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen