Broadcom/Raidcore BC4852

Seite zurück Seite vor
18:00 - 19/11/2005 von Patrick Schmid

Als Raidcore die ersten SATA RAID-Controller herausbrachte, die auf einer Software-Architektur namens Fulcrum basierten - inzwischen XelCore genannt -, waren viele Anwender nicht gerade begeistert von dem, was das Unternehmen da geschaffen hatte, denn das Produkt hatte keine Hardwarebeschleunigung. Später wurde Raidcore Teil von Broadcom, weshalb auch die Produkte in BC4000 umbenannt wurden.

Die BC4000 bietet eine beeindruckende Liste von RAID-Features, die bis heute unerreicht ist - auch wenn Areca und AMCC/3Ware schon sehr stark aufgeholt haben. Neben den 'normalen' Features wie Kapazitätserweiterung im laufenden Betrieb, RAID-Level-Migration, Controller-Spanning (Unterstützung mehrerer Karten), Unterstützung mehrerer Arrays und Staggered Drive Spin-up, unterstützt Broadcom auch anspruchsvollere Features.

Mit Mirror Splitting können Sie Array-Spiegel verstecken und so praktisch ein Offline-Array-Backup zum Disaster-Recovery oder für dedizierte Backup-Zwecke anlegen. Durch die Option, ein Spare zu einem so genannten "Distributed Spare" zu machen, kann ein einzelnes Spare-Drive defekte Laufwerke verschiedener RAID-Arrays ersetzen (auch wenn es noch nicht als Spare für zwei RAID-Arrays gleichzeitig fungieren kann). Zusätzlich zu diesen durchdachten Features unterstützt Raidcore die weitaus größte Zahl an möglichen RAID-Array-Konfigurationen, auch wenn RAID 6 ein großer Fortschritt wäre.

Vorsicht beim Kauf einer Broadcom/Raidcore-Karte, denn das Unternehmen vertreibt eine einzige Konstruktion, die unter drei verschiedenen Produkt-Variationen angeboten wird. Da die Karten auf einer komplexen Softwareschicht basieren, sehen die Einstiegsversionen wie die High-end-Versionen aus, haben aber weniger Features aktiviert. Die BC4810, um nur eine zu nennen, unterstützt nur RAID 0, 1 oder 10.

Leider hat Broadcom seine Software am 17. Oktober aktualisiert, und da waren unsere Tests bereits gelaufen. Das Update fügt Unterstützung für 64 Bit Windows Server und Remote Management hinzu.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Wobik1 22/11/2007 14:56
Ausblenden
-0+

Hallo,
Ich bin immer wieder beeindruckt von Euren Test Ergebnissen.Echt Cool..;) Aber diesmal bleibt Ihr
irgendwie auf dem halben Weg stehen:
Wie ist die Performance unter AMD Opteron z.B. und/oder mit WD Raptor Platten? Von anderen Faktoren wie Tyan Mainboards etc. ganz zu schweigen?

Auch Belastungstest,die evtl. Rückschlüsse zur Lebensdauer der Karten(5 Jahre funktionstüchtig bei 7/24 Betrieb?!!)zulassen würden. Bei AMCC/3ware hätte ich da keine Probs...
Oder ist das zu aufwendig für Euch?
FG
Wobik

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Festplatten & SSDs
Alle Festplatten & SSDs Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner