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18:00 - 27/03/2003 von Joachim Vogl

Hersteller locken bei Multifunktions-Centern mit günstigen Gerätepreisen. Deshalb ist ein Vergleich der extrem unterschiedlichen Folgekosten notwendig.

Beim Test von Multifunktionsgeräten spielt auch die Leistungsaufnahme eine Rolle. Der Verbrauch im Stand-by-Modus liegt zwischen 5,0 (Lexmark X75) und 14,8 Watt (Samsung SCX-1150F). Die meisten Geräte nehmen auch im ausgeschalteten Zustand noch Energie auf. Der HP Officejet D145 benötigt 11,3 Watt im Off-Zustand. Der Brother MFC-590, der Lexmark X125 und der Samsung SCX-1150F verfügen nicht einmal über einen Netzschalter.

Brother MFC-590

Der Brother MFC-590 zeigt gute Leistungswerte. Dafür sprechen ein befriedigendes Kontrastverhältnis und geringe Farbabweichungen von nur 17,4 Prozent beim Druck. In puncto Geschwindigkeit kann das MFC aber nicht glänzen: Zehn Dr.-Grauert-Briefe (Standardtestmethode mit 5% Druckerschwärzung bezogen auf die Fläche einer Seite) liegen erst nach 2:45 Minuten vor. Das Canon-Modell MP C400 benötigt hier lediglich 1:13 Minuten. Eine praktische Tintentaste am Bedienfeld sorgt per Knopfdruck für die Druckkopfreinigung. Die Verbrauchskosten von 4,7 Cent für einen monochromen Ausdruck sind ebenso niedrig wie 7,8 Cent für eine Farbseite. Beim Scannen einer Fotografie mit einer Auflösung von 600 dpi erzielt das Gerät kontrastreiche Ergebnisse mit einer geringen Farbabweichung. Der Digitalisierungsvorgang nimmt jedoch lange 4:25 Minuten in Anspruch. Unüblich an dem Flachbettscanner ist, dass die Vorlagen mittig und ohne horizontale Seitenführung eingelegt werden müssen, um die komplette Seite scannen zu können. Der MFC-590 kostet 300 Euro und belegt mit geringer Druck- und Scangeschwindigkeit sowie günstigen Folgekosten Platz vier in diesem Vergleich. Ein Nachteil des Geräts ist das laute Betriebsgeräusch von 58,7 dB(A).

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