Der Lieferumfang des Motorola Timeport 260 ist dahingehend besser als beim Nokia 6210, dass ein Kabel für den Anschluss am Notebook mitgeliefert wird. Auch die berüchtigte umständliche Motorola-Menüführung hat sich im laufe der Zeit enorm verbessert. Dennoch sind einzelne Bezeichnungen an manchen Stellen immer och schwer verständlich: Dass sich unter "Akkusparbetrieb" das Abschalten der sonst hektisch blinkenden LED verbirgt muss man schon wissen. Sehr lobenswert ist hingegen, dass sich auch das 260, dass nur über einen Multifunktionssteckers verfügt, dennoch gleichzeitig im Datenbetrieb laden lässt. Hier haben die Motorola-Entwickler mitgedacht und dem Datenstecker einen zusätzlichen Anschluss spendiert in den das Ladegerät gesteckt werden kann. (BILD 17)

Auch hier gilt wieder: Vor der Installation jeglicher Software, die auf den seriellen Anschluss zugreift, wie zum Beispiel der Hotsync-Manager von Palm, alle Anwendungen unbedingt deaktivieren. Zur Einrichtung der GPRS-Software die CD mit dem GPRS-Wizzard ins Laufwerk legen. Ist die Autostartfunktion aktiviert, startet der Motorola GPRS Wizard automatisch, ansonsten muss das Setupprogramm manuell gestartet werden. Die Software lässt sich schnell und problemlos mit einigen Klicks auf die obligatorischen "Weiter/Next"-Buttons einspielen. Es sind zunächst keinerlei Einstellungen vorzunehmen, da lediglich der GPRS-Wizzard installiert wird. Erst nach Beendigung des Setupprogramms meldet sich die Software selbständig. In einigen seltenen Fällen muss allerdings erst der Rechner neu gestartet werden.
Anschließend startet man den "GPRS-Wizzard" durch Doppelklick auf das entsprechende Symbol auf dem Desktop. Sogleich fragt der Wizzard nach der Verbindung zum Handy. Zwar lässt sich auch hier zwischen Infrarot- und Kabelverbindung wählen, aber die praktikabelste Lösung bleibt auch hier das Kabel. Vor allem, wenn objektive Messwerte ermittelt werden sollen und man sich keine Unterbrechungen und Verbindungsabbrüche leisten kann oder will. Dies kann bei einer Infrarotverbindung durchaus bei unruhigen Fahrten im Auto oder der Bahn passieren. Die Infrarotverbindung lässt sich eigentlich nur sinnvoll einsetzen, wenn man im Büro am Schreibtisch sitzt und Handy und Notebook exakt aufeinander ausrichtet. Die Frage darf aber gestellt werden, warum man dann nicht gleich zu einer Modem- oder ISDN-Verbindung greift?
