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Fazit: HSCSD - relativ kostengünstig und schnell

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19:00 - 12/08/2001 von Stefan Grotzke

GPRS oder HSCSD? Derzeit haben beide Datenbeschleuniger durchaus ihre Daseinsberechtigung. GPRS eher für WAP-Anwendungen und HSCSD zum Surfen und Download. Beide sorgen zwar mit verschiedenen Technologien für eine beschleunigte mobile Datenübertragung, haben aber jeweils ihre ganz speziellen Vorteile. Vom finanziellen Gesichtspunkt aus betrachtet hat allerdings HSCSD aufgrund der völlig überzogenen GPRS-Preiskalkulationen die Nase vorn.

HSCSD ist eher ein effektiver Beschleuniger für umfangreiche Datentransfers. Es arbeitet leitungsvermittelt, d.h. es belegt, ähnlich der ISDN-Kanalbündelung, mehrere GSM-Kanäle, um sie zu einer einzigen Verbindung zu bündeln. HSCSD wird mit einem festen Minutenpreis abgerechnet. Daher ist es für große Datenmengen, wie sie bei klassischen Downloads auftreten, ideal.

GPRS arbeitet paketvermittelt und die Abrechnung erfolgt nach Datenvolumen. Es teilt alle Daten zunächst in kleine Pakete auf und überträgt sie dann parallel auf so vielen Leitungen, wie Handy und Netz gerade ermöglichen. Die Daten fließen durchs Netz, ohne die genutzten GSM-Kanäle permanent zu blockieren. Werden gerade keine Daten übertragen, ruht die Verbindung und beansprucht keine Netz-Kapazitäten mehr. Es fallen also auch keine Kosten an. GPRS ist ideal bei kleinem Datenvolumen, also bei WAP und textbasierten E-Mails ohne große Dateianhänge. Dorch die "always online-Funktion" werden zum Beispiel auf dem Mailserver eintreffende E-Mails sofort, ohne Verzögerung zugestellt.

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