Schneller mit GPRS und HSCSD: Nokia 6210 und Motorola 260
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Highspeed: Bei 250 km/h ins Internet
- 2 – Problemfall: 70 Prozent Pre-Paid-Kunden
- 3 – Prüfstand: Handys samt Organizer/Notebook im Test
- 4 – Motorola Timeport 260: Erstes mit GPRS-Support
- 5 – Palm IIIc: Zusammenspiel mit Nokia 6210
- 6 – Palm m505: Herbe Kritik am Farbdisplay
- 7 – HSCSD-Technik im Detail: Die Leitung gehört mir!
- 8 – HSCSD von E-Plus und D2-Vodadone
- 9 – Schritt für Schritt: HSCSD mit Nokia 6210 und Notebook
- 10 – Klingeltöne, Grafiken und Telefonbuch
- 11 – Klingeltöne, Grafiken und Telefonbuch, Fortsetzung
- 12 – Schritt für Schritt: Online mit HSCSD
- 13 – Schritt für Schritt: Online mit HSCSD, Fortsetzung
- 14 – Highspeed: 19,2 kbit/s, 28,8 kBit/s oder 43,2 kBit/s
- 15 – Ideal für E-Mail: Symmetrische Datenübertragung
- 16 – Verbindungsart: Modem oder ISDN?
- 17 – Installation: Palm Mobile High Speed
- 18 – GPRS-Technik im Detail: Aufteilung des Datenstroms
- 19 – GPRS mit Motorola 260 und Notebook
- 20 – Motorola 260 als Modem
- 21 – Motorola 260 als Modem, Fortsetzung
- 22 – Online mit GPRS und Handy
- 23 – Benchmarkergebnisse
- 24 – FTP-Übertragung einer DOC-Datei
- 25 – FTP-Übertragung einer JPG-Datei
- 26 – Schwache Performance mit GPRS
- 27 – Unverschämt: 70 Mark für 1 MB!
- 28 – Kostenvergleich: GPRS vs. HSCSD - Kosten bei GPRS
- 29 – Fazit: HSCSD - relativ kostengünstig und schnell
- 30 – Zusammenfassung: GPRS und HSCSD

Was für eine imposante Vorstellung: Auf dem Rücksitz eines Autos, welches mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn rast, kann mit passablem Speed im Internet gesurft oder Daten übertragen werden. Diese Vorstellung lässt sich schnell verwirklichen - vorausgesetzt ein entsprechend motorisiertes Fahrzeug steht zur Verfügung. Denn die dafür notwendige Basis seitens der PC- und Kommunikationstechnik ist längst Realität.
Wir haben mit einem schnellen Auto - ausgestattet mit Notebook, verschiedenen Handys und einem Sammelsorium von Palm-Organizern - umfangreiche Testfahrten unternommen. Zudem: In unserem Münchner Labor führten wir ergänzende Versuche durch. Dieser Test soll herausfinden, welche der beiden Techniken - HSCSD oder GPRS - sich am besten für die mobile Datenübertragung eignet. Wir waren auf den Strassen in und um München unterwegs und haben die Netze der Mobilfunkanbieter - D2-Vodafone, E-Plus und Viag Interkom - ordentlich strapaziert. Neben dem umfangreichen Testequipment stand uns ein potenter Audi S3 zur Verfügung.
Eins steht jedenfalls schon fest: Mit dem heutigen Mamuttest, der vor allem Technik-begeisterte Kommunikationsexperten anspricht, starten wir eine neue Testreihe.
UMTS: GSM ist noch lange nicht tot!
UMTS kommt! Soviel ist sicher. Dafür sprechen einerseits die hohen Kosten, die von den Netzbetreibern für die Lizenzen investiert wurden und andererseits die Bedingungen des Lizenzvertrages. Denn diese sehen vor, dass jeder, der eine UMTS-Lizenz für teures Geld erhalten hat, bis spätestens zum Jahre 2005 mindestens 50 Prozent der Kunden mit UMTS versorgen muss. Daran ist aber ebenfalls zu sehen, dass GSM noch lange nicht tot ist. Besonders nicht, wenn man sich die derzeit kursierenden Gerüchte über die ersten UMTS-Handyverträge vor Augen hält. Dort wird von Grundgebühren um die 100 Mark und von Minutenpreisen bis zu fünf Mark geredet; von den Anschaffungskosten eines UMTS-Handys, die jenseits der 1000 Mark liegen dürften, ganz zu schweigen. Da ist es beruhigend zu wissen, dass GSM bestimmt noch bis 2010 von Bedeutung sein wird - denn davon gehen die Experten aus.
