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Kritisch wird die Leistungsabgabe im Fall eines Festplattendefektes. Wie unsere Testergebnisse zeigen, bleiben von über 200 MB/s lediglich 5 MB/s (!) übrig. Die Wiederherstellung unseres etwa 260 GB großen Arrays dauerte somit etwa 13 Stunden.
Die Zugriffszeit liegt bei etwa 9,1 ms und damit etwas über dem Niveau einer einzelnen Western Digital Raptor. 3Ware genehmigt sich minimal mehr Zeit, RAIDcore minimal weniger. In dieser Disziplin kann den SCSI-RAIDs jedoch keiner etwas vor machen - wenn gleich der Hauptgrund für die Fabelwerte vor allem die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatten ist - 15.000 U/Min.

So lässt sich leben: Acht Anschlüsse für Serial-ATA-Festplatten

Ein einsamer Spannungswandler befindet sich auf der Rückseite der Karte.

Das Handbuch ist zufriedenstellend, allerdings nur in englischer Sprache. Heikel ist die Auslieferung von Treibern und Software auf Disketten. Sollte eine kaputt gehen, stehen auf der Website kaum Treiber zum Download parat.

Genau so wird's gemacht: Acht Kabel im Lieferumfang, einen für jeden Kanal. Im Gegensatz zu Low-Cost-Controllern sind diese außerdem einen Meter lang.

Vorsicht: Trotz der teils außergewöhnlich guten Benchmark-Ergebnisse beim Lesen hat der RocketRAID 1820 eine Schwäche: Im Fall eines Festplattendefektes bricht die Performance dramatisch ein.

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