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13 SDHC-Speicherkarten im Vergleich

08:10 - 25/04/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

Kameras und Smartphones brauchen viel Speicher für Fotos, Videos und Musik. Die SD-Karten im Test sind “Class 6”-Produkte, was exzellente Performance verspricht. Doch die Praxis zeigt erhebliche Unterschiede in der Leistungsfähigkeit.

Preise für Speicherkarten sind auf ein beinahe lächerliches Tief gefallen: So sind z.B. SDHC-Karten mit 8 GB für wenige Euro zu haben. Allerdings kommt für Enthusiasten nicht jede beliebige Speicherkarte in Frage. Dieses Klientel legt wert darauf, dass das gewünschte Produkt für Geräte wie Digitalkameras einen hohen Schreibdurchsatz und schnelle Lesevorgänge bietet, um so Inhalte schneller auf ihr System zu übertragen. Die erstklassigen Produkte sind natürlich bedeutend teurer – Heute im Vergleich: Acht bekannte Marken und insgesamt 13 Speicherkarten.

SD-Karten: Die Einzelheiten

Im Jahr 2001 brachte San Disk als erstes eine SD-Karte auf Grundlage des MMC-Standards (Multi Media Card) auf den Markt. Aus technischer Sicht sind sich SD (Secure Digital) und MMC ähnlich, allerdings bietet SD zudem eine Digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management oder kurz DRM) auf CPRM-Basis. SD-Karten verfügen zudem über einen Schalter, der das versehentliche Überschreiben von Daten verhindert. Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen Hardware-Schalter, sondern um Geräteeinstellungen, mit denen das Client-Gerät, also z.B. eine Digitalkamera, entsprechend umgehen muss.

SD und SDHC

Da eine Kapazität von 2 GB, die der SD 1.1-Standard festlegt, heute nicht mehr ausreicht, kam der SD 2.0- bzw. SDHC-Standard hinzu. Dieser Standard ermöglicht derzeit Kapazitäten von bis zu 32 GB und verfügt über ein Potential von bis zu 2 TB. Nächstes Jahr folgt der SDXC-Standard. Da sich SDHC- und SD-Karten äußerlich nicht unterscheiden, sollten Sie sich auf alle Fälle vergewissern, dass Ihr Gerät SDHC unterstützt, bevor Sie sich für eine deartige Karte (4 GB und mehr) entscheiden.

Class 2, 4 und 6

Die ersten SD-Karten konnte man mit bis zu 3,6 MB/s auslesen und mit 0,8 MB/s beschreiben. Eine immer bessere Auflösung von Digitalkameras und zunehmend anspruchsvollere Verbraucher veranlassten die Hersteller, schnellere Karten auf den Markt zu bringen. SDHC wird folglich in drei Kategorien unterteilt: Class 2, 4 und 6 – die Zahlen stellen hier den jeweils maximalen Schreibdurchsatz dar.

Anwendungen

Allerdings sind nicht nur digitale SLR-Kameras, die zum Schreiben mehrerer Fotos pro Sekunde eine schnelle Speicherkarte benötigen. Zahlreiche Anwender nutzen solche Karten auf vielfältige Weise als schnellen mobilen Speicher und mit einem USB- bzw. eSATA-Kartenleser.

Wir haben Lexar, OCZ, Patriot, PNY, Sandisk, Silicon Power und Transcend gebeten, uns ihre schnellsten SD-Karten mit großer Kapazität für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Werfen wir einen Blick auf 13 Karten von 4 GB bis 32 GB.

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Kommentare zum Beitrag
fruechtetee 25/04/2009 13:07
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-1+

Jungs super :D Aber zwischen den grünen Linien der Lexar Professional und Patriot Signatur sieht man keinen Unterschied :P
Bitte ne andere Farbe geben.

Anonymer Nutzer 25/04/2009 17:32
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-0+

"Super" Verbesserung durch eine neue Geräteklasse, kling eher wie ne gute Idee um 5€ pro Karte mehr zu verlangen....ich hab ne billige 8gb ausm Norma, (komplett NoName) die packt in ihren billig-cardreader um die 16.3 mb/write. Preis incl. Cardreader: 14,99€

fruechtetee 25/04/2009 18:48
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-2+

:D Sicher unbeliever, 16.3MB/s :D :D :D
Und NoName :D :D :D

stevez 26/04/2009 20:07
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-0+

Zitat :Die Lexar Professional- und San Disk Ultra III-Karten sind eindeutig Sieger dieses Tests
San Disk Extreme III, hab selber die 4gig version und die ist geil :)

FrankySt72 26/04/2009 20:21
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-0+

man braucht natürlich auch Geräte, die das Potenzial der Karten auch ausnutzen können, also nicht nur die Kartenleser mein ich :-)

Matrixjunky 27/04/2009 08:42
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-0+

Konnte schon einige 16GB Varianten der Transcend testen, leider waren hier die Ergebnisse schon unterschiedlich. Im Preis-Leistungs-Verhältnis für mich jedoch eher ein Tip.

Anonymer Nutzer 28/04/2009 09:37
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-0+

http://geizhals.at/deutschland/a376966.html
Damit sollte man keinen Flaschenhals haben und ein Test des Flexi Drives würde mich auch interessieren.

Anonymer Nutzer 04/05/2009 19:43
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-0+

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen - haette gerne als i-Tüpfelchen des Tests gerne den Einsatz in Flex Drives ( http://geizhals.at/deutschland/a376966.html ) gesehen - besonders hier als RAID0 und OS Installation als Investition in z.B. das Notebook. Falls sich soetwas gegenüber normalen SSDs überhaupt lohnt...

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