
Die langen Schnittstellenkabel erleichtern den Anschluss am Desktop-PC enorm, verdoppeln aber das "Kampfgewicht"
Was den stationären Anwender erfreut, ist dem mobilen Anwender eher ein Dorn im Auge. Denn die langen Schnittstellenkabel und der Poweradapter benötigen locker noch mal soviel Platz in der Notebooktasche wie das Laufwerk selbst. Außerdem fällt negativ auf, dass das Laufwerk zum Betrieb prinzipiell zusätzlich mit Strom versorgt werden muss. Also muss auch noch einer der beiden Poweradapter mit auf Reisen gehen. Wenigstens liefert Iogear einen in Gestalt eines gesplitteten Kabels mit. Dieses versorgt das Laufwerk via USB oder Tastaturanschluss mit Strom.

Dank dieses gesplitteten Kabels kann das unhandliche Steckernetzteil zu Hause bleiben
Beim Betrieb am USB-Port, werden an den meisten aktuellen Notebooks somit zwei der eh schon raren USB-Schnittstellen belegt. Denn einen Tastaturanschluss besitzen die wenigsten aktuellen Mobil-PC. Tja und wie bitteschön soll das Laufwerk am 4-poligen Firewire-Port eines Notebooks mit dem mitgeliefertem Kabel (vier- auf sechspolig Stecker) angeschlossen werden?
Auf Grund dieser zahlreichen Einschränkungen, halten wir das Iogear Combo 1.8" Ion Drive für alles andere als da perfekte Produkt für den mobilen Profi. Hier haben Mitbewerber wie Apricorn und Archos mit ihren bus-powered USB-Laufwerken, was die Mobilität und eine möglichst einfache Inbetriebnahme betrifft, eindeutig besser durchdachte Lösungen für den professionellen Notebook-Anwender zu bieten.
