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Security-Seifenoper: Würmer im Windschatten von Blaster

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20:07 - 19. August 2003 von Fritz

Bei Viren geht es zu wie beim Fernsehen und in der Popmusik: Kaum ist einer erfolgreich, heften sich viele Nachahmer an die Fersen des Erfolgswerks. Mittlerweile zählen die Antiviren-Unternehmen schon 4 Versionen des Werkes eines liebeskranken und Microsoft-hassenden Crackers.

Die Hackergemeinde schreibt derweil an der Seifenoper "Gute Viren, schlechte Viren" weiter. "Nachi" heftet sich an die Fersen von Blaster (der bei anderen bekannt ist unter dem Künstlernamen "LovSan") und löscht diesen, wo immer er ihn findet.

Und weil die Wurm-Realität fast wie im Plot eines schlechten Drehbuch-Autors weitergeht, schickt nun ein Trittbrettfahrer einen ganz normalen E-Mail-Wurm durchs Netz, der als Patch von Microsoft getarnt ist.

Aufmerksame Zuschauer der Reihe "Viren, Würmer und Verzweiflung" wissen, das Microsoft seine Patches niemals per E-Mail verschickt. In guten Horrorfilmen (und Sicherheitsdiensten) haben wir schon gelernt, die Türen zu verschließen (hier: Firewalls), nie für Unbekannte zu öffnen (hier: Dateianhänge auzuführen) und uns gut abzusichern (hier: mit Patches und Antiviren-Programmen).

Die "Guten" Superhelden Symantec, Trend Micro und Sophos haben heute zum wiederholten Male gewarnt und die Signaturen ihrer Antiviren-Programme angepasst. Wir warten nun gespannt, was "Die Bösen" in der nächsten Folge anstellen werden.

Quelle: Tom's Hardware

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