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Serial-ATA in Notebooks: Interview mit Chuck Nielsen, Chief-Technologist, Fujitsu
Seite zurück Seite vorNatürlich stellt sich die Frage nach Sinn und Zweck von 2,5"-Festplatten mit Serial-ATA-Interface. Zur Klärung wandte sich THG an Chuck Nielsen, seines Zeichens "Chief-Technologist" bei Fujitsu:
THG: Wie die Entwicklung des 2,5"-Serial-ATA-Laufwerkes zeigt, ist Fujitsu technisch auf der Höhe der Zeit. Könnte das auch einen Wiedereinstieg in die 3,5"-Sparte bedeuten oder wird es auch in Zukunft bei 2,5"-Festplatten bleiben?
Fujitsu: An einem Wiedereinstieg in das Desktop-Segment besteht derzeit kein Interesse.
THG: Wo genau sehen Sie Bedarf für 2,5"-Festplatten mit Serial- ATA-Schnittstelle?
Fujitsu: Wir erhalten viele Anfragen von Firmen, die weitergehende Storage-Lösungen anbieten. Konkrete Namen wollen wir noch nicht nennen, doch das Interesse ist bereits sehr groß.
THG: Wann erwarten Sie, dass Serial-ATA auch in Notebooks den Parallel-ATA-Standard ablösen wird?
Fujitsu: Wir rechnen mit 2004/2005.
Den Bedarf an derartigen Laufwerken wollen wir an dieser Stelle noch genauer herausarbeiten. Sicherlich bringen Serial-ATA-Laufwerke derzeit keine Vorteile außer des deutlich komfortableren Handlings. Die Performance steigt durch das neue Interface nicht.
Denkbar wäre für uns jedoch der Einsatz in Notebooks. Das herkömmliche Micro-IDE Interface mit 40 Pins hat mehrere Nachteile. Zum einen sind Pins generell anfällig, da sie bei grober Behandlung leicht verbogen werden können. Da die Festplatten meist in einem Käfig sitzen, müssen sie zudem vormontiert werden. Der Anschluss der Festplatte wird dabei meist über teure Adapterstecker realisiert. Die Adapter benötigen relativ viel Platz im Gehäuse und sind recht kostspielig. Die Vormontage der Platten im Käfig ist aufwendig und somit ein weiterer Kostenfaktor.
