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Serial-ATA im Mini-Format: 2,5" - Laufwerke von Fujitsu

18:00 - Dienstag, 5. November 2002 von Patrick Schmid
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1 - Serial-ATA zum Mitnehmen: 2,5" - Festplatten von Fujitsu

Nachdem die Einführung von Serial-ATA im Desktopbereich nur sehr schleppend von statten geht, prescht Fujitsu vor: Die aktuellen 2,5"-Festplatten sind auch als Serial-ATA-Varianten erhältlich. Birgt das neue Interface in der Praxis Vorteile?
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Es ist bald zwei Jahre her, dass Seagate den ersten lauffähigen Prototypen einer Serial-ATA-Festplatte vorstellte ( Intel Developer Forum März 2001). In den darauf folgenden Monaten gaben zwar verschiedene Festplatten-Hersteller diverse Absichtserklärungen ab, den SATA-Standard zu unterstützen. Abgesehen von ein paar Laufwerken, die in homöopathischen Dosen an die Presse verteilt wurden, blieb es bislang aber bei den Versprechungen. SATA-Anschlüsse finden sich inzwischen auch auf aktuellen Motherboards. Wer aber im Laden nach einer entsprechenden Festplatte sucht, hat Pech gehabt. Daher ist es umso erstaunlicher, dass nun Fujitsu mit einer Festplatte im 2,5-Zoll-Format vorprescht, die SATA unterstützt.

Serial-ATA für Notebooks - macht das eigentlich Sinn? In der Praxis lassen sich nur wenige Anwendungen finden, die den Einsatz von Serial-ATA auf Grund der maximal möglichen Transferraten rechtfertigen. Der entscheidende Vorteil für den Einsatz im Notebook, liegt vor allem in der einfachen Handhabung des Kabels und den deutlich kleineren Steckern des SATA-Standards. Ein Stecker, der sofort sitzt, fertig. Zudem lässt sich das SATA-Kabel wesentlich einfacher im Gehäuse verlegen: Statt 40 Pins mit jeweils 5 Volt benötigt Serial ATA nur noch 6 Pins mit 500 mV. Eine derartige Miniaturisierung wäre bei entsprechender UltraATA/100-Hardware nicht so einfach - zu groß sind die Controller, die Anschlüsse und die Kabel. Zudem kann Serial-ATA mittelfristig zu einer Reduzierung der Herstellungkosten eines Notebooks beitragen: Da das SATA-Kabel über weniger Pins verfügt, kommt auch der entsprechende Kontrollerchip mit deutlich weniger Pins aus. Er ist daher günstiger zu produzieren und einfacher zu integrieren. Ehe es aber soweit kommt, müssten erstmal SATA-fähige Notebook-Chipsätze verfügbar sein.


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