Installation: Noch einfacher als bisher

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18:00 - 03/03/2003 von Patrick Schmid

Eine kurze Installationsanleitung befindet sich auf der Oberseite der Festplatte. Leider beschreibt diese nur die Vorgehensweise unter Windows 95/98, nicht jedoch für neuere Windows-Systeme.

Bisherige IDE-Festplatten kennen drei Zustände: Master, Slave oder Cable Select. Eine Festplatte ist dann Master, wenn sie als einziges Gerät an einem IDE-Kanal betrieben wird oder aber wenn noch eine zusätzliche Festplatte als Slave am gleichen Kanal betrieben wird. Cable Select bestimmt über den jeweils verwendeten Stecker am Flachbandkabel, welches Laufwerk Master und welches Slave ist.

Serial ATA räumt damit auf, denn ein Kabel erlaubt den Anschluss genau eines Laufwerkes. Somit entfällt die Notwendigkeit, direkt am Laufwerk die Konfiguration festlegen zu müssen.

Nach dem Anschluss von Strom- und Datenkabel kann der Rechner wieder gestartet werden. Praktisch alle Serial-ATA-Kontroller erkennen angeschlossene Laufwerke selbsttätig. Ausnahmen bilden solche Geräte, die bereits auf Motherboards integriert sind: Sie funktionieren nur wie gewünscht, wenn sie im BIOS-Setup des Motherboards auch aktiviert sind.

Einen weiteren, erheblichen Vorteil bieten Serial-ATA-Laufwerke durch ihre Hot-Swap-Fähigkeit: Das Abziehen und Anschliessen eines Gerätes ist grundsätzlich möglich. Lediglich mangelnde Unterstützung seitens des Controllers- oder Festplattenherstellers kann dies in der Praxis noch verhindern.

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