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11 - DFI TA64
Board Revision: 4
BIOS Version:

Hier haben wir das zweite Hybrid-Motherboard: Das DFI TA64 besitzt sowohl einen Slot-1 als auch den Sockel 370. Welchen man verwenden möchte muss per Jumper festgelegt werden. Auf dem Board befindet sich ein Soundchip von Aureal sowie fübf PCI und ein ISA Slot. Den AMR-Slot bietet das DFI-Board nicht, was unserer Meinung nach kein Nachteil sein wird.
Neben den üblichen Features (I/O-Schnittstellen, Monitoring, UltraDMA/11, IR-Port, Wake On LAN/Ring) stehen zwei zusätzliche USB-Ports zur Verfügung (im ganzen vier Stück), die Möglichkeit, eine "Aufwach-Zeit" zu bestimmen und je eine LED für DIMM- und PCI-Spannung. Dank des 694X-Chipsatzes beherrscht das Board auch den schnellen AGP 4x-Modus. Sinnvollerweise ist die Belegung des USB-Anschlusses im Handbuch beschrieben, so dass man sich das Anschlusskabel notfalls auch selbst basteln kann. Auf dem Board befinden sich gleich vier analoge Eingänge, um z.B. CDROM oder TV-Karte an das Soundsystem anzuschließen.
Im BIOS lässt sich der Speichertakt bei Bedarf um 33 MHz reduzieren, um auch ältere Speichermodule noch verwenden zu können. Diese dürfen auch 72 Bit breit sein, denn das TA64 unterstützt auch ECC. Maximal lassen sich 768 MByte bestücken, was praktisch immer ausreichend sein sollte. Das Handbuch weist darauf hin, bei Verwendung mehrerer Speichermodule ausschließlich identische Modelle zu verwenden. Bei uns liefen auch zwei verschiedene DIMMs tadellos, jedoch wird DFI Gründe gehabt haben, auf diesen Punkt hinzuweisen.
Für die Einstellung der wichtigen Prozessorparameter müssen Sie zwei Jumper setzen, um den FSB festzulegen und über vier DIP-Schalter einen Multiplikator wählen. Im BIOS lässt sich der Front Side Bustakt dann noch einmal verändern. Das Feature "AGP Fast Writes" kann im BIOS übrigens ebenfalls abgeschaltet werden - sinnvoll für heutige Grafikkarten mit nVIDIAs GeForce-Chipsatz.
Auch für den Cyrix III-Prozessor ist das TA64 gerüstet: JP18 muss entsprechend umgesetzt werden, falls diese CPU zum Einsatz kommen soll. Gut gefallen hat uns der dritte Lüfteranschluss, den DFI speziell für Grafikkartenkühler vorgesehen hat. Auch die Beschreibung aller Anschlüsse ist bei diesem Board vorbildlich, so dass auch Anfänger damit zurecht kommen werden.
Dank der großen Ausmaße der Platine gibt es am Design nichts zu bemängeln: Alle Slots können mit Steckkarten voller Baulänge belegt werden, außerdem wird keine Komponente von Kabeln verdeckt sein.
Der obligatorische Blick auf die Leistungsdaten soll diesen Kommentar beschließen: Das Board arbeitet sehr schnell und ebenso zuverlässig. Hinsichtlich der Prozessorbestückung hat man die Qual der Wahl, denn ab dem Pentium II können Sie jeden Prozessor verwenden, der von Intel kommt (Xeon natürlich ausgenommen).
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