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- 28 Testkonfiguration
- 29 Leistung
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- 31 SYSmark 2000 - Windows NT 4.0
- 32 Direct3D-Spiele: Expendable Timedemo
- 33 OpenGL-Spiele: Quake III Arena
- 34 Empfehlungen
- 35 Overclocking-Boards
- 36 Anmerkungen zum Schluss
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12 - Eüpa VP1
Board Revision: 1.2
BIOS Version: 1.20 (January 3, 2000)

Zum ersten Mal bekamen wir ein Motherboard der Firma Eüpa. Diese Firma ist nicht wie die meisten anderen in Taiwan beheimatet, sondern hat ihren Hauptsitz im rotchinesischen Shanghai. Eine Website gibt es natürlich auch: www.eupacomputer.com . Wir haben das VP1 bekommen, das auf VIAs 693A-Chipsatz basiert und die "große" South Bridge 686A verwendet.
Features: Vier PCI-Steckplätze, ein ISA-Slot, UltraDMA/66-Controller, AC97 Soundsystem, zwei USB-Ports, zwei serielle sowie ein Parallelport, drei DIMM-Sockel und drei Anschlüsse für Lüfter. 768 MByte kann dieses Motherboard maximal verwalten, jedoch kennt es kein ECC. Natürlich beherrscht es auch die üblichen Wake Up-Optionen sowie die Überwachung von Temperatur, Lüfterdrehzahl und Versorgungsspannungen. Die Kennzeichnung der Anschlüsse auf dem Board ist erfreulich gut, so dass es nicht zu Verwechslungen kommen dürfte.
Leider befand sich in der Packung kein richtiges Handbuch, sondern nur ein beidseitig bedrucktes Blatt Papier. Darauf befinden sich alle notwendigen Informationen, jedoch nur in der kürzest möglichen Form - keine Installationsanweisungen, keine BIOS-Beschreibung und auch keine Beschreibung der diversen Funktionen. Auch die Prozessorhalterungen müssen vom Anwender selbst installiert werden, was jedoch nur wirklichen Anfängern Schwierigkeiten bereiten sollte.
Die Konfiguration des Prozessors müssen Sie über Jumper vornehmen, wobei sich die PCI- und AGP-Teiler einzeln wählen lassen. Eüpa bietet Bustaktraten von 66, 75, 83, 100, 103, 112, 124, 133, 140 und 150 MHz, so dass auch Overclocker auf ihre Kosten kommen dürften. Wie bei vielen anderen Boards lässt sich der Speichertakt um 33 MHz reduzieren, damit man auch langsamere Speichermodule weiterverwenden kann. Das Design ist dagegen nicht wirklich geglückt, denn beide IDE-Anschlüsse befinden sich direkt vor dem AGP- und dem ersten PCI-Slot.
So weit, so gut, wenn da nicht eine unangenehme Kleinigkeit gewesen wäre: Leider ließ sich dieses Board mit einem Coppermine nicht starten. Sowohl ein alter Klamath als auch der Deschutes (beides Pentium II-Modelle) funktionierten ebenso prächtig wie auch ein ein Celeron (Mendocino). Nur mit Intels derzeitigen Top-Modell wollte das VP1 leider nicht zusammen arbeiten, so dass wir leider keine Ergebnisse anbieten können.