Partner
Board Revision: 2.2
BIOS Version: qm413

Von First International Computer gibt es derzeit das KA11, das den VIA Apollo Pro 133A verwendet. Lorbeeren verdient das Handbuch, das gut strukturiert und überaus vollständig ist. Damit eignet es sich prinzipiell auch für Anfänger. In der Packung befinden sich außerdem Norton Ghost, Norton Anti Virus sowie Norton Virtual Drive.
Hinsichtlich der Hardwareausstattung kann dieser Kandidat wirklich überzeugen: 5 PCI-Slots, 2 ISA-Slots, vier DIMM-Sockel (für maximal 1 GByte RAM), ein Soundchip von Creative, Standard I/O-Komponenten (2 seriell, 1 parallel, 2 USB), UltraDMA/66, ECC-Unterstützung, drei Lüfteranschlüsse, Wake On LAN, AGP 4x und FSB-Geschwindigkeiten bis zu 150 MHz warten darauf, verwendet zu werden. Der grundsätzliche FSB-Takt des Prozessors wird vom Board selbst erkannt, während man im BIOS auch alternative Taktraten wählen kann. Dabei werden die zuvor gewählten Einstellungen für den PCI- und AGP-Teiler jedoch nicht mehr berücksichtigt, so dass eine nachträgliche Erhöhung von 100 auf 133 MHz FSB beispielsweise zu 44 MHz PCI-Takt führt. Wer dennoch "sauber" übertakten möchte, kann natürlich auch den Prozessorpin A14 abkleben...
Sowohl der Multiplikator als auch die Prozessorspannung werden per DIP-Schalter eingestellt. Die Spannung lässt sich von 1,3 bis 2,05 V in 0,05 V Schritten, und dann bis 3,5 V in 0,1 V Schritten wählen.
FIC bietet auch die Funktion, das BIOS mit einem Schreibschutz zu versehen (BIOS Guardian). Davon können Sie direkt im BIOS Gebrauch machen, ebenso wie von der Möglichkeit, die AGP Fast Writes zu deaktivieren. Alle Händler und Systemhäuser werden sich über die Möglichkeit freuen, ihr eigenes Logo beim Start anzeigen zu lassen. Dazu gibt es beim KA11 nämlich die Möglichkeit, ein Bitmap der Grösse 640x464x4 zu diesem Zweck abzulegen.
Unser Testexemplar besitzt nur zwei USB-Ports. Alternativ kann das Board von FIC mit einem zusätzlichen Anschluss bestückt werden, um so in den Genuss von vier USB-Ports zu kommen. Einzig das passende Adapterkabel müssen Sie noch besorgen. Bei diesem Board wurden die CPU-Halterungen bereits ab Werk installiert, so dass dieser Schritt beim Zusammenbau entfallen kann. Das Herausnehmen des Prozessors ist bei dieser Art Halterung nicht sehr komfortabel, da man zur Öffnung des Mechanismus ein wenig Fummeln muss.
Bei den Win98-Benchmarks schneidet das KA11 an vorderer Stelle ab. Leider wird dieser gute Eindruck durch Schwächen unter Windows NT 4 getrübt, denn Blue Screens verhinderten den kompletten Durchlauf des SYSmark-Benchmarks. Auch bei den langsamsten BIOS-Einstellungen gab es die gleichen Abstürze. Allein die Tests unter Windows NT scheinen kleinere Schwächen hervorheben zu können, denn das Chaintech-Board hatte ähnliche Probleme.
