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Board Revision: 1.4
BIOS Version: December 29, 1999

Das VD133 gibt es nun schon seit einigen Monaten, daher verwendet es noch den 693A-Chipsatz. Aus diesem Grund beherrscht das Board nur den AGP 2x-Modus. Ein Nachfolgemodell mit dem schnelleren 694X wäre wünschenswert, denn dieser Kandidat macht einen soliden Eindruck. Es gibt nun Jumper zur Löschung der CMOS-Einstellungen, zur Änderung der Prozessorspannung und für die Wahl des Bustaktes. Alle anderen Einstellungen kann man direkt im BIOS vornehmen, wo dann das Smart Setting(tm) zum Zuge kommt (so nennt IWill die konfiguration im BIOS).
Die Prozessorspannung lässt sich um 5 oder 10% anheben, was grundsätzlich natürlich Sinn macht. 5% von 1,6 V (Coppermine) sind nämlich sehr viel weniger als 5% von 2,8 V (Klamath). Durch diese Methode lässt sich ein kritisches Überspannen des Prozessors vermeiden. Jeder erfahrene Overclocker wird aber eher die direkte Methode bevorzugen: Die Wahl einer bestimmten Spannung.
Bei diesem Board lässt sich auch die I/O-Spannung verändern: 3,6 und 3,8 Volt stehen dabei zur Verfügung. Zwar haben wir von dieser Option bisher noch nie Gebrauch gemacht, jedoch könnte die Erhöhung der Systemspannung in gewissen Fällen eine Verbesserung der Stabilität mit sich bringen.
Die Halteschienen für den Prozessor besitzen je einen Schieber, durch den die CPU ge- oder entsichert wird. Dadurch kann man den Prozessor bei Bedarf mühelos herausziehen. Auf dem Motherboard befinden sich drei DIMM-Sockel, obwohl vier vorgesehen waren. Entweder wird das gleiche Board-Layout auch für andere Produkte verwendet (z.B. mit Intels BX-Chipsatz), oder aber dieses Modell kommt mit mehr als drei DIMMs nicht zurecht. Durch den Verzicht auf den vierten Sockel kann man sich eventuelle Probleme im Voraus ersparen.
Hauptplatinen mit dem 694X sind in jedem Fall schneller, doch betrachten wir die 693A-Modelle, so ist dieses Board ganz klar im oberen Drittel.
