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Board Revision: 3.0
BIOS Version: D4 (September 22, 1999)

Schon die Produktbezeichnung verrät, welcher Chipsatz hier am Werk ist. In der Packung finden wir die CPU-Halterungen, ein Floppy- sowie ein 80-Pin IDE-Kabel und wie üblich: Treiber-CD plus Handbuch. Letzteres beschreibt die Hardware und deren Installation, geht aber leider nicht auf die einzelnen BIOS-Optionen ein.
Über die roten DIP-Schalter lässt sich der Multiplikator verändern, während der Front Side Bus automatisch bestimmt wird. Alternativ kann man auch aus den folgenden Taktraten wählen: 66, 75, 83, 100, 103, 112, 124, 133, 140 oder 150 MHz stehen zur Auswahl. Das Board besitzt zwei ISA-Slots, vier PCI-Slots, drei DIMM-Sockeln und den AMR-Slot. Dank der South Bridge VT82C686A beinhaltet es einen kleinen Soundchip, der AC97-konform ist. ECC wird von Jetway nicht unterstützt; statt dessen gibt es einen Anschluss für zwei zusätzliche USB-Ports. Leider müssen Sie das hierzu notwendige Kabel selbst besorgen. Da nützt auch Wake On LAN oder Ring nichts...Alle Anschlüsse wurden klar gekennzeichnet. Überrascht hat uns Jumper JPX2, den man bei Verwendung eines Coppermine-Prozessors auf 2-3 stellen muss. Lucky Star bietet auf diesem Board drei Anschlüsse für Lüfter, was noch immer nicht ganz selbstverständlich zu sein scheint. Da heutzutage viele Komponenten sehr heiß werden, ist eine angemessene Lüftung gewisser Bauteile wichtiger denn je.
Nicht zur Verringerung der Abwärme, sondern um die Ausmusterung älterer PC100-Speichermodule herauszuzögern lässt sich der Memory-Takt um 33 MHz senken (oder erhöhen). Natürlich kann man dieses Feature auch zu Overclocking-Zwecken "missbrauchen". Guter Durchschnitt ist dieses Board von Seiten der Leistung betrachtet. Wir haben nichts auszusetzen, jedoch auch nichts geniales zu Loben.
