Preisvergleich: Computer: Mainboards
ASUS P5Q Pro ASUS P5Q Pro

Zum Preisvergleich bitte den Mauszeiger über die Produktnamen in der linken Spalte bewegen.

€94.90
Intel DG45FC Intel DG45FC €117.61
MSI K9AG Neo2-Digital MSI K9AG Neo2-Digital €52.80
ASUS M3N-HT Deluxe/HDMI ASUS M3N-HT Deluxe/HDMI €100.00
ASUS P5Q ASUS P5Q €89.20

Weitere Produkte...

Anzeige

Shootout bei 133 MHz: 21 Slot-1-Motherboards mit VIA-Chipsätzen

19:00 - Dienstag, 18. April 2000 von Patrick Schmid
Kommentare
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 14
  • 15
  • 16
  • 17
  • 18
  • 19
  • 20
  • 21
  • 22
  • 23
  • 24
  • 25
  • 26
  • 27
  • 28
  • 29
  • 30
  • 31
  • 32
  • 33
  • 34
  • 35
  • 36

26 - Tyan S1854 Trinity 400

ANZEIGE

Board Revision: D


BIOS Version: 1.06 (February 11, 2000)

Der letzte Buchstabe im Alphabet ist zwar nicht das T, trotzdem ist das Trinity 400 von Tyan alphabetisch gesehen das Letzte dieses Tests. Tyan sitzt nicht wie die meisten anderen Firmen in Taiwan, sondern ist im US-Staat Kalifornien beheimatet. Auffallend ist die Hardware-Ausstattung: Sechs masterfähige PCI-Steckplätze und ein zusätzlicher PGA370-Sockel. Frühere Board-Revisionen hatten noch einen Jumper, mit dem man zwischen Slot-1 und Sockel 370 wählen musste - heute geht das automatisch.

Dieses Slot-Monster bietet keine Möglichkeit, den FSB manuell zu setzen. Der richtige Takt wird automatisch bestimmt. Erst hinterher können Sie diesen im BIOS noch verändern (max. 140 MHz). Den Multiplier muss man aber noch per Jumper setzen, was bei Tyan seit Jahren Tradition ist.

Wie viele Konkurrenten erlaubt es das S1854, den Speichertakt gegenüber dem Front Side Bus um 33 MHz zu beschleunigen oder zu verlangsamen. Wichtig ist auch, die DIMM-Hebelchen zu schließen, bevor Sie eine Grafikkarte installieren möchten. Sie könnten ansonsten im Weg sein.

Das Thema Kühlung scheint für die Ingenieure, die für die Entwicklung dieses Boards verantwortlich waren, ein wichtiges Thema zu sein. Als einziges bietet Tyan vier Anschlüsse für Lüfter - Hut ab. Sie ließen auch noch etwas Platz für einen Soundchip von Creative, der bei unserem Testmuster leider nicht bestückt war.

Wenn man sich die Menge an PCI-Steckplätzen anschaut, rechnet man wahrscheinlich auch mit vier DIMM-Sockeln. Tyan verwendet jedoch nur drei. Erstens ist kein Platz mehr auf dem Board, zweitens könnte es bei vier doppelseitig bestückten Speichermodulen Schwierigkeiten geben. Tyan hat auch beim Handbuch gute Arbeit geleistet. Alles wird mit Schwarzweiss-Fotos illustriert und genau beschrieben.

In punkto Leistung werden wir leider ein wenig enttäuscht, denn das Tyan erzielt nicht die guten Ergebnisse wie das Asus oder Soltek. Hoffentlich bekommt Tyan dieses Manko noch in den Griff, denn damit wäre das S1854 ein extrem gut ausgestattetes Motherboard mit ebenso guter Leistung.


Themen-Specials:

Mehr zum Thema: