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UDMA/66 IDE-Controller

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19:00 - 18/04/2000 von Patrick Schmid

Der South Bridge Chip des Intel 440BX (82371EB) beherbergt einen UltraDMA/33-Controller mit zwei Kanälen (Primary und Secondary). Da heutige Festplatten kaum eine Transferrate über 20 MByte/s bieten, reicht dieses Interface für die meisten Anwendungen aus. Haben Sie jedoch zwei oder mehr Festplatten in Ihrem System, kann schnell ein Flaschenhals entstehen. Entsprechendes gilt auch für Datenbank-Applikationen. Hierfür wird oft der Festplatten-Cache benutzt. Dieser ist in der Regel bis zu 2 MByte groß. Der Festplatten-Cache kann kleine Datenpakete mit einer weitaus höheren Geschwindigkeit zur Verfügung stellen, als es das UDMA/33-Protokoll zulässt. Mehr Bandbreite wäre in diesem Fall von Vorteil.

Beide neuen South Bridge Chips von VIA (VT82C596B und VT82C686A) beinhalten einen UltraDMA/66-Controller. Zwei Gründe sprechen eindeutig für dieses modernere Interface: Zum einen sind höhere Spitzentransferraten möglich, wenn Daten direkt aus dem Cache-Speicher der Festplatte ausgelesen werden. Zum anderen bleiben Ihnen für die Zukunft noch genügend Leistungsreserven, wenn eines Tages eine schnellere Festplatte angeschafft werden soll.

Hauptspeicher-Interface

Unser letzter Plattform-Vergleich hat gezeigt, dass Intels 440BX noch immer der SDRAM-Champion ist - auch übertaktet auf 133 MHz. VIAs Apollo Pro 133A (VT82C694X) bietet zwar erstmals vergleichbare Leistungen, jedoch kann er hinsichtlich der Speichertransferrate dem BX noch immer nicht ganz das Wasser reichen. Trotzdem ist ein BX-Motherboards bei Verwendung mit 133 MHz-Prozessoren nur für fortgeschrittene Anwender zu empfehlen, da man sowohl den FSB als auch den AGP 33% oberhalb der Spezifikation betreibt.

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