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Shootout bei 133 MHz: 21 Slot-1-Motherboards mit VIA-Chipsätzen

19:00 - 18/04/2000 von Patrick Schmid

Alle Intel-Chipsätze, die für 133 MHz Front Side Bus ausgelegt sind, haben ihre Mängel: Der i810(e) besitzt einen integrierten Grafikchip, der schon recht altertümlich ist und daher die meisten Kunden abschreckt. Der i820 benötigt die ultrateuren PC800 RDRAM-Module, um wirklich schnell zu sein. Leider wird so ein PC damit praktisch unbezahlbar. Als Alternative lässt sich der Chipsatz auch mit Intels Memory Translator Hub (MTH) kombinieren, der die Verwendung von PC100 SDRAM möglich macht. Doch die dadurch ausgebremste Leistung wird selbst vom älteren VIA Apollo Pro 133 überboten.

Als dritte Alternative gibt es Intels Server- und Workstation-Chipsatz i840, der zwei Rambus-Kanäle ansteuert. Durch die Bestückung beider Speicher-Kanäle bietet er eine doppelt so große Speicherbandbreite wie PC800 RDRAM auf einem i820-Motherboard, auch hier sind die Preise für den Otto-Normal-Anwender untragbar. Aufgrund des Preisdisasters mit Rambus-Speicher besitzt Intel zum ersten Mal keinen empfehlenswerten Chipsatz für seine eigenen Prozessoren. Die Antwort fällt nun nicht schwer: Der VIA Apollo Pro 133A (VT82C694X) ist derzeit der Chipsatz mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis für den Pentium III.

In diesem Vergleich testen wir insgesamt 21 Motherboards für den Intel-Slot 1, die offiziell einen Front Side Bus von 133 MHz unterstützen. Einige davon besitzen sogar einen zusätzlichen Sockel-370-Adapter für Celerons und Pentium III FC-PGAs (sogenannte Hybrid-Boards). Doch nicht alle Hersteller haben den VIA Apollo Pro 133A (VT82C694X) im Angebot. Im Testfeld befinden sich deshalb neun Platinen mit dem kleinen Bruder Apollo Pro 133 (VT82C693A).

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