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Sieben 10x15-Drucker : Das Fotolabor zuhause

19:00 - 07/06/2005 von Vincent Verhaeghe

Vielleicht haben Sie sich - wie viele andere PC-Benutzer auch - eine nagelneue Digitalkamera zu Weihnachten gegönnt. Seitdem knipsen Sie Urlaubskulissen, Freunde und Familienmitglieder und Hunderte von Fotos liegen bereits auf Ihrer Festplatte.

Es gibt drei Möglichkeiten, sie nun auf Papier zu bringen: Entwicklung im Fotolabor, Internet-Entwicklungsdienste und natürlich der Ausdruck auf dem eigenen Fotodrucker. Während sich die herkömmlichen A4-Drucker durchaus für Qualitätsausdrucke eignen, ziehen viele Anwender einen einfacheren Drucker speziell für Fotos im Format 10x15 cm vor.

Solche Drucker sind seit Jahren auf dem Markt. Ihre Hersteller werben mit Benutzerfreundlichkeit, vor allem aber mit autonomem Betrieb , das heißt sie können auch ohne Vorhandensein eines Computer per USB-PictBridge-Schnittstelle genutzt werden. Fast alle Kandidaten - bis auf einen - bieten auch einen Kartenleser. Die meisten Modelle erreichen eine sehr gute Druckqualität. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten liegen eher in der Geschwindigkeit, bei den Kosten pro Seite und vor allem in der Ergonomie.

Sublimation oder Tintenstrahl im Vergleich

Genauso wie bei A4-Druckern, die auf Laser- oder Tintenstrahldruck basieren, gibt es auch auf dem Markt für Fotodrucker im Format 10x15 cm zwei konkurrierende Drucktechnologien. Doch handelt es sich hier um Tintenstrahldruck und Thermo-Sublimation (auch Farbsublimation genannt). Während Laser- und Tintenstrahldrucker klar unterscheidbare Vorzüge haben (Laserdrucker für Schnelligkeit, Tintenstrahldrucker für Qualität), gilt dies nicht für die 10x15-Drucker. Ob Sie sich nun für einen Thermo-Sublimations- oder für einen Tintenstrahldrucker entscheiden, das Ziel ist dasselbe: bestmögliche Qualität und Fotos, die möglichst lange halten.

Die Tintenstrahlmodelle verwenden alle Farbstoff und nicht Pigmenttinten, da die Letzteren Farben produzieren, die nicht so brillant und für das Drucken von Fotos im Format 10x15 cm nicht so gut geeignet sind. Die meisten verwenden nur die drei Grundfarben (Cyan, Magenta und Gelb), obwohl sich Schwarz sehr gut zum Verstärken des Kontrasts eignet. Die einzige Ausnahme - bei den kompakten 10x15-Druckern - ist der PictureMate von Epson, der nicht nur schwarze, sondern auch noch zwei weitere Tinten (Hellcyan und Hellmagenta) verwendet und damit eigentlich zur Klasse der A4-Fotodrucker gehört.

Das Drucken mit Tinte erfolgt mittels Düsen, die Tropfen mit einer Größe von 2 bis 4 Picolitern verspritzen und auftragen. Sie erreichen eine Auflösung von ca. 5.000 Tröpfchen pro Zoll, was ausreicht, um Körnung oder Pixeleffekte zu vermeiden.

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