
Die WD360 Raptor konnte sich bereits Anfang des Jahres eine Namen machen, denn sie bietet die bei SCSI-Laufwerken geschätzte Zuverlässigkeit bei gleichzeitig hoher Performance, kommt jedoch mit Serial-ATA-Schnittstelle daher. Damit ist die Raptor das erste SATA-Laufwerk, das in leistungsintensiven Umgebungen zum Einsatz kommen kann.
Zwar hat auch Maxtor mit der MaXLine-Serie ein entsprechendes Eisen im Feuer, doch diese arbeitet "nur" mit den gewohnten 7.200 U/Min anstatt der deutlich schnelleren 10.000 U/Min, mit denen auch die zweite Raptor mit nun 74 GB antritt.
Gleich geblieben ist die Ausstattung mit 8 MB Cache sowie die Garantiezeit von fünf Jahren.
Western Digital hat gegenüber Fujitsu, Hitachi, Maxtor und Seagate den Vorteil, kein eigenes SCSI-Business mehr zu besitzen, das es zu schützen gälte. Unter diesem Gesichtspunkt kann WD mit der in Kürze erhältlichen WD740 den High-End-Bereich des Serial ATA Marktes weiterhin für sich beanspruchen. Mehr und mehr professionelle SATA-Controller drängen zudem auf den Markt, so dass SCSI im unteren Server-Segment über kurz oder lang ausgedient haben wird.
