Besitzer von betagten PC-Systemen haben eine schwere Entscheidung zu treffen: Entweder trennen sie sich von ihrem alten Rechner und schaffen einen neuen PC an oder sie rüsten den Oldtimer schrittweise auf.
An dieser Stelle wollen wir jedoch eines klarstellen: Wer maximale Performance erwartet und das System für moderne 3D-Spiele sowie leistungshungrige Applikationen wie beispielsweise MPEG-4-Encoding einsetzen will, der sollte gleich einen neuen PC anschaffen.
Für die ambitionierten Anwender hilft unser Artikel "PC im Eigenbau ", der geeignete Komponenten und deren Zusammenbau schrittweise aufführt.
Die eigentliche Problematik zeigt sich erst dann, wenn man beispielsweise ein PC-System aus dem Jahre 1995 näher anschaut. Das Gehäuse und das Motherboard folgen noch dem veralteten Baby-AT-Format. Derartige Komponenten sind nur noch vereinzelt im Handel erhältlich, so dass eine Aufrüstung der Hauptplatine mit der zusätzlichen Anschaffung eines neuen Netzteils samt dem Gehäuse einhergeht.
Weitere Kosten fallen für neuen Arbeitsspeicher (DIMM-Module statt der alten SIMM-Bausteine) und dem Prozessor an. Neben dem finanziellen Aufwand schlägt hier der erhöhte Zeitaufwand beim Zusammenbau der Komponenten zu Buche.
Ein anderes Bild ergibt sich, wenn eine moderne Hauptplatine im Baby-AT-Formfaktor mit Sockel 7 und direktem AMD-K6-2-Support verfügbar ist. In diesem Fall müssen lediglich Prozessor, Motherboard und eventuell der Arbeitsspeicher neu angeschafft werden.
