Fazit: Ertrag bis 150 Watt pro Quadratmeter

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02:36 - 01/08/2007 von Frank Völkel

Solar PC selbst gebaut Schon vor einem Jahr arbeitete THG an einem Versuchsaufbau, dessen praktische Realisation im späten September letztendlich scheiterte. Mit Hochdruck wurde an einer erneuten Umsetzung gearbeitet: Einen normalen Desktop-PC mittels Sonnenenergie völlig autark betreiben zu können. Außerdem war es wichtig, den PC aus möglichst energieeffizienten Komponenten aufzubauen. Jetzt haben wir unsere Hausaufgaben erledigt und stellen mit dieser Artikelserie ein faszinierendes Projekt vor, was für viele Anwender gedankliche Anregungen und Ansporn zum Experimentieren bietet. Unser leistungsfähiges Desktop-PC-System wird ausschließlich von zwei kompakten Solarmodulen mit Strom versorgt und läuft im 24-Stunden-Betrieb.

Solar PC selbst gebaut

Wir verwenden Solarzellen auf der Basis von polykristallinem Silizium, die im Testbetrieb maximal 290 Watt elektrische Leistung erzielten. Weitere Details und Schritt für Schritt Anleitungen bieten die nächsten Folgen dieser Artikelserie. Der Standort und die Lage des Münchner THG-Labors (Süddeutschland) und die freie Ausrichtung auf dem Dach bieten dabei optimale Voraussetzungen, um möglichst hohe Energieerträge zu erzielen. Selbst verregnete oder wolkenverhangene Tage ermöglichen uns den vom öffentlichen Stromnetz unabhängigen Betrieb des Solar-PCs - dank Akku-Pufferung. Beim Aufbau der zukunftsweisenden Anlage musste eine Menge improvisiert werden und mehrfach waren Speziallösungen in Form von Leiterplatten notwendig. Im nächsten Teil stellen wir die sorgfältig ausgewählten Komponenten für das Desktop-System vor. Schließlich kommt es beim Stromverbrauch auf jedes Watt an. Dazu haben wir im Vorfeld eine Menge Hardware getestet und den Stromkonsum gemessen.

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Kommentare zum Beitrag
atk 01/08/2007 09:27
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Wow! Was für eine Idee, genial! Wäre toll, wenn sich der etwas besser auskennende Verbraucher aus den Artikeln selbst so einen PC bauen könnte (wobei ich natürlich nicht weiß, inwieweit man schon fertige Solar-Komponenten kaufen kann). Alleine wenn das 10 Leute tun, wäre das ja schon eine kleine Umweltentlastung. HUT AB!

DaywalkerNL 01/08/2007 09:51
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Ein interessantes Thema, aber mich würde sehr interessieren, was eine solche Solaranlage kostet? Ich meine komplett mit allem Drum-und-dran.
Oder hab ich das überlesen?

atk 01/08/2007 11:28
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Mich auch, da sticht mir aber auch schon eine Werbung von Google hier ins Auge: "Solarnachführung 65W 999€ von Solartrack". Ich hoffe, THG hat da eine günstigere Lösung. Seien wir einfach gespannt. Wenn das halbwegs rentabel ist und nicht allzu schwer zu bauen, werden sich hoffentlich einige (inklusive mir) auf die Bastelei stürzen. Die Solaranlage und der PC sollte ja kein Problem sein bei den richtigen Komponenten.

bummelch 01/08/2007 12:36
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Beschwerde: diese Hinhalterei ist nervaufreibend...

Lob: toller Artikel, bin gespannt auf die Fortsetzung

Login 02/08/2007 01:24
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1. Solarzellen kosten viel Strom, vor allem in der Herrstellung (da wird mehr Strom verbraucht als die Zellen jemals abgeben)
2. Solarzellen zu recyceln ist sehr teuer und ähnlich umweltbelastend wie die Batterieentsorgung (Silizium,Edel/Schwer-Metalle, Verunreinigungen, Cadmium, usw...)
3. Der verwendete Akku ist die Krönung des ganzen. Wie oft kann man den wohl laden wenn er nicht einmal auf Polymer-Technologie basiert? (1000x Mal wäre schon gut, das wären dann so ca. 3-4 Jahre)
4. Solarzellen halten nicht ewig. Fragt da mal die Leute von der ESA/NASA, die können ein Lied davon singen.
Davon mal abgesehen ist das eine gute Idee, vor allem wenn man Geld sparen will. Energie wird dank Trusts und Korruption immer teurer. Wenn man davon ausgeht, dass Energiepreise in den nächsten Jahren locker 300% steigen können, ist das eine sinnvolle Investition.

Lexington 02/08/2007 11:53
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1. Solarzellen kosten viel Strom, vor allem in der Herrstellung (da wird mehr Strom verbraucht als die Zellen jemals abgeben)

Das war vielleicht mal in den 80er Jahren so, du wiederholst hier nicht mehr gültige Behauptungen und betreibst den gleichen FUD wie irgendwelche Kraftwerksbetreiber, die ihre Felle davonschwimmen sehen.

teutone 02/08/2007 13:47
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Das Argument mit Verhältnis den Herstellungsverbrauch und den Nutzungsgewinn würde ich so schnell nicht abtun. Ich habe noch keine wirklich brauchbare Studie gesehen zu diesem Thema. Die einen benutzen einfach die Siliziumabfälle der Chipindustrie ohne einzurechnen wieviel Energie verbraucht wurde bis diese überhaupt vorhanden sind. Andere rechnen mit zu kurzen Lebenszeiten. Und wieder andere sind zu optimistisch was die wirkliche Sonnendauer angeht.
Aber ich glaube schon das der Nutzen auf lange sicht größer ist. Nur rechne jetzt mal aus wieviel Solarzellen allein für die Produktion weiterer Solarzellen (Ersatz der ausgefallenen)arbeiten müssten...

Leonardo 02/08/2007 17:37
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Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht - aber nur um aufzuzeigen was technisch möglich ist. Den Preis kann man getrost mal beiseite lassen.
Kein vernünftig denkender Mensch wird um Geld zu sparen solch eine Lösung bei den heutigen Preisen anstreben.
Nicht dass ich gegen Stromsparen und Umweltschutz bin - ganz im Gegenteil, man muß eher schauen wo kann ich mit geringst möglichem Einsatz (Geld) die größte Effektivität erreichen.
Ich kann beispielsweise nur immer wieder den Kopf schütteln, wenn jemand für 20.000€ eine Photovoltaikanlage aufs Dach des Altbaus schraubt, hierfür subventionierte Gelder einsteckt um ein paar Kilowattstunden Strom zu erzeugen und sich dann noch als Umweltfreund hinstellt! Hätte er das gleiche Geld in eine anständige Wärmedämung gesteckt wäre der Umwelt mindestens mit dem Faktor 10 oder sogar mehr geholfen. Den großen High-Tech-Anspruch kann man damit allerdings nicht nach aussen präsentieren - was manchen anscheinend wichtiger ist wie das Ergebnis !

ecoenergy 02/08/2007 20:18
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@teutone und andere:
Die energetische Amortisation ist je nach Bauart eines PV-Moduls in 2-5 Jahren klar gegeben.
http://www.solarportal24.de/nachri [...] yback.html
http://www.energiesparhaus.at/ener [...] gamort.htm
http://www.volker-quaschning.de/datserv/kev/index.html
u.a.

@Leonardo
Genau deiner Meinung, die erste sinnvolle Investition beim Energiesparen ist immer die Wärmedämmung.


Aber nichtsdestotrotz ist der solarPC von THG eine super Sache der die Leute zum Ernergiesparen und nachdenken bringt. Nebenbei wär das System auf einer Geek-Almhütte wohl sinnvoll einzusetzen. :-)

timurinamanu 05/08/2007 07:14
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Im Prinzip eine geniale Idee, wenn die Solarzellen nicht so viel Kosten würden..
Hat THG auch einmal gedacht Strom aus dem Wind zu bekommen(zb. Windmühle oder sowas)?
und ist eine Kombination aus einer kleinen Windmühle (zb. mit Dynamo dran) und Solarenergie an den Akku anzuschließen -> dann hätte man Strom in der Nacht und immer wenn keine Windstille herrscht.
Ich hoffe sehr dass viele Leute auf umweltfreundliche und billige Stromlösungen greifen (auch wenn es den Nebeneffekt hat das die Stromkonzerne weniger Kunden haben -> weniger verdienen)
mfg

ritch07 13/08/2007 00:57
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ist ein Notebook nicht eine alternative zum selbstbau rechner ? viele Notebooks gehen doch von Hause aus sparsam mit den kostbaren Strom um ...

Thomas_X 27/10/2007 13:58
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Ein weiterer Einsatzzweck wäre der Betrieb an einer günstigen Desktop USV in Gebieten mit häufigen Stromausfällen. Je geringer der Stromvervbrauch der PC-Komponenten, desto länger kommt man ohne Netz aus.

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