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Sonoma: Die 2. Generation der Centrino Mobiltechnologie
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: sonoma, die, 2, generation, der, centrino, mobiltechnologie
1 - Langer Reifeprozess

Auf den ersten Blick hat Rotwein und Intels Centrino-Mobiltechnologie nicht viel gemeinsam. Oder vielleicht doch? Frisch vergorener Wein wird bekanntlich zur Reifung, im Fachjargon Ausbau genannt, in Fässer gefüllt, bevor er in die Flaschen gelangt. Durch den Kontakt mit Holz und mit Sauerstoff entwickelt der Wein dabei zusätzliche Aromen und rundet seinen Geschmack ab. Durch die Fasslagerung gewinnen vor allem große Weine an Potenzial und der Gusto wird harmonischer.
Ähnlich verhält es sich offenbar auch mit Intels neuer Mobiltechnologie, welche auf den Codenamen Sonoma hört. Denn schon auf dem IDF Fall 2003 hatte Anand Chandrasekher, Vice President and General Manager der Mobile Platforms Group besagte Plattform für die zweite Jahreshälfte 2004 angekündigt. In den Fässern, Pardon den Produktionsstätten der Notebook-Hersteller lagere Sonoma laut offiziellen Angaben schon seit Q4/2004. Um den Produktzyklen der Notebookhersteller entgegenzukommen, habe man aber mit der offiziellen Auslieferung in Form von Notebooks bzw. dem eigentlichen Launch bis eben jetzt gewartet. So ähnlich lautet jedenfalls die Erklärung seitens Christian Anderka, Pressereferent bei Intel. Ob dieser Reifeprozess dem neuen Centrino-Jahrgang gut getan hat, wollen wir im Rahmen dieses Artikels untersuchen.Zumindest einen Geforce Go6800 erst im November 2004 dementsprechende Produkte vorgestellt. Oder war das doch nicht der Grund? Haben nicht die Vertreter derselben beiden Firmen in Q4/2004 unter vorgehaltener Hand verlautbaren lassen, dass ein PCIe-Grafikchip im Notebook ohne entsprechende Unterstützung seitens eines Notebook-Chipsatzes weniger Sinn mache, als diesen mit einem für den mobilen Einsatz zugeschnittenen Chipsatz zu kombinieren? Und man könne aber auf Grund dieses Engpasses seitens Intel nicht ewig mit der Ankündigung der eigenen Produkte warten? - Egal wer nun geschwindelt hat; laut Digitimes sollen schon im Sommer 2005 sechzig bis siebzig Prozent der von Taiwan und Mainland-China aus verschifften Notebooks einen PCIe-Grafikchip unterm Gehäusedeckel haben. Außerdem kennen wir dieses Henne-Ei-Problem ja schon aus der Vergangenheit.
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