Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Netzwerktechnik
Alle Netzwerktechnik Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Controller: Alles unter Kontrolle

Seite zurück Seite vor
08:05 - 10/06/2006 von Jim Buzbee

Abbildung 6 zeigt den Sonos-Controller in seinem Schreibtisch-Cradle. Man sieht einige fest zugeordnete Taster sowie drei spezielle unter dem Display, deren momentane Funktion auf dem Display abzulesen ist. Rechts befindet sich ein Scrollrad, das an den iPod erinnert. Beeindruckend ist das 3,5"-Farb-LCD-Display mit einer Auflösung von 240 x 320.

Abb. 6: Sonos-Controller im Cradle

Mit dem Display unterscheidet sich der Sonos von allen anderen Netzwerk-Audio-Geräten, die bei uns im Labor getestet wurden. Um den Controller einzurichten, muss man ihn im Wesentlichen bloß einschalten und ihn mit den beiden ZP80 im LAN synchronisieren. Der Controller kann in einem optional erhältlichen Cradle mit Stromanschluss oder mit dem eingebauten Akku (nur vom Hersteller auszuwechseln) betrieben werden. Mit einer Ladung halten die Batterien angeblich bis zu fünf Tage lang. Ist der Controller eingeschaltet und initialisiert, kann man mit ihm all das tun, was man sonst mit der Desktop-Software macht. Man kann schnell und einfach durch die Menüs scrollen, auch wenn die Navigation mittels Scrollrad nicht so flüssig wie beim iPod zu funktioniert. Wenn man das Gerät einige Zeit im Einsatz hat, entdeckt man immerhin Zusatzfunktionen wie die Unterstützung von Internet-Radio und die Anzeige von Coverbildern im Vollbildmodus (Abbildung 7).

Abb. 7: Sonos-Controller mit Coverbild im Vollbildmodus

Ein weiteres interessantes Merkmal ist der Helligkeitssensor. Wenn der Raum dunkel ist, werden die Knöpfe beleuchtet. Der Controller hat auch einen eingebauten Bewegungssensor. Der dient dazu, das Gerät aufzuwecken, wenn man es aus dem Cradle oder vom Tisch nimmt.

Im Allgemeinen ist das Gerät gut durchdacht und bedienerfreundlich. Nach der Installation kann man das Gerät sofort benutzen, ohne erst in die Bedienungsanleitung schauen oder eingewiesen werden zu müssen. Die Kinder werden sich natürlich darum streiten, wer den Controller halten darf.

Interessant ist auch, dass sich zwei ZP80 im Netzwerk unabhängig voneinander steuern lassen. So kann man etwa unterschiedliche Playlisten auf den beiden Geräten haben. Oder man kann auch beide zusammen laufen lassen, so dass auf beiden dieselbe Musik gespielt wird. Ferner kann man die Eingänge des einen ZP80 nutzen, um Musik über das Netzwerk an den anderen zu schicken. Das funktioniert gut und problemlos.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen