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Neben ihrer Funktion als digitale Videokamera verfügt die Sony DCR-PC100E über eine eingebaute Standbildkamera, die prinzipiell eine Digitalkamera (Still image) ersetzen soll. Die maximale Auflösung beträgt dabei 1152 x 864 Bildpunkte. Im Test zeigten sich bei Bildaufnahmen im freien keinerlei Probleme - die angefertigten Bilder überzeugten durch hohe Schärfe und Farbbrillianz, die allerdings keinesfalls mit guten Digitalkameras vergleichbar sind. Speziell beim automatischen Weißabgleich weisen gute Digicams ein deutlich besseres Ergebnis auf. Kritik verdient auf jeden Fall das mitgelieferte Speichermodul - der von Sony ins Leben gerufene Memory Stick: Mit einer Speicherkapazität von 4 MB lassen sich gerade einmal 6 Bilder bei hoher Auflösung speichern. Der Memory Stick läßt sich nur mit Hilfe des mitgelieferten Lesegeräts auslesen. Diese Zusatzbox ist mit einer seriellen Schnittstelle ausgestattet und im Lieferumfang des Pakets enthalten. Die eigentliche Datenübertragung erweist sich als harte Geduldsprobe: Wir benötigten zur Übertragung von sechs Bildern auf dem 4-MB-Modul fast 5 Minuten. Gute Dienste erweist die mitgelieferte Software Picture Gear 3.2, die die wesentlichen Funktionen zur Bildverarbeitung bereithält. Wer mehr Bilder speichern will, muß ein Memory-Stick-Modul mit maximal 16 MB Speicherkapazität anschaffen. Dann ist es möglich, bis zu 25 Bilder in hoher Auflösung zu speichern. Das ab Werk beiliegende Modul mit 4 MB Speicher ist selbst für den gelegentlichen Einsatz viel zu klein dimensioniert.

Lesegerät für den Memory Stick: Infolge des seriellen Interfaces verläuft die Datenübertragung zwischen PC und Lesegerät sehr langsam. Für 6 Bilder vergehen bis zu 5 Minuten.

