Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Video-Camcorders
Alle Video-Camcorders Tests

Newsletters


Ähnliche Themen
  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Handling und praktischer Umgang

Seite zurück Seite vor
19:00 - 16/08/2000 von Frank Völkel

Einen vorbildlichen Eindruck hinterlässt die Sony DCR-PC100E im praktischen Umgang: Die 560 Gramm leichte Kamera liegt dank einer ergonomischen Lederschlafe gut in der Hand. Infolge ihrer geringen Abmessungen läßt sie sich problemlos verstauen und nahzu unauffällig tragen. Das Gehäuse ist nach dem Vorsatz - Form folgt Funktion - gestaltet, so dass die Sony kaum optische Reize bietet. Einen deutlichen Fortschritt im Vergleich zu älteren Modellen gibt es beim Sucher zu verzeichnen: Trotz platzsparender Bauweise muß dieser nicht mehr nach vorn ausgezogen werden.

Nicht ganz überzeugen kann die Positionierung des Stereo-Mikrofons: Es ist auf der Oberseite der Kamera angebracht, so dass eine starke Empfindlichkeit gegenüber Windgeräuschen besteht. Schon bei leichtem Wind aufgenommene Sequenzen vermittelten bei der Wiedergabe das Gefühl nach einem starken organartigen Sturm. Einen weiteren Kritikpunkt betrifft die Optik: Durch den zu geringen Weitwinkel des Objektivs ist es häufig nicht möglich, große Objekte aus geringem Abstand aufzunehmen. Ein Extrembeispiel stellt die Aufzeichnung von Hochhäusern von einer Straße in einer Großstadt dar. In diesem Fall werden die Objekte einfach abgeschnitten.

Akkulaufzeit

Mit Hilfe des mitgelieferten Akkus (7,2 Volt, 8500 mAh) ist es möglich, mindestens eine Stunde lang Videosequenzen aufzuzeichnen. Dabei muß allerdings unterschieden werden, ob der LCD-Monitor bei der Aufzeichnung eingeschaltet ist oder nicht. Im Test gelang es uns bei ununterbrochender Aufnahme, trotz ausgeklappten LCD-Display eine Cassette von 60 Minuten Länge aufzunehmen. Vollkommen anders sieht es aus, wenn wiederholt sehr kleine Sequenzen in kurzen Abständen aufgezeichnet werden. In diesem Fall muß das Laufwerk der Kamera ständig vom Standby- in den Betriebsmodus umschalten und obendrein das Band justiert werden. Diese Betriebsart, die eher der Praxis entspricht, wird nicht im Handbuch des Hersteller berücksichtigt und verringert die Akkulaufzeit beträchtlich.


Die Video- und Tonsignale werden auf einer Mini-DV-Cassette aufgezeichnet. Mini-DV hat sich als Standard längst etabliert.

Das Laufwerk für Mini-DV-Cassetten baut sehr kompakt und verlangt nach einer hochpräzisen Fertigung. Dank Schrägspuraufzeichnung ist die Bandgeschwindigkeit relativ gering (18,8 mm/s).
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen