Abgesehen von ihrem 24-mm-Weitwinkel spricht fast nur ihre Bildqualität (die besser ist als bei Bridge-Kameras mit kleineren Sensoren) und die Möglichkeit, höhere Empfindlichkeiten - vergleichbar mit Spiegelreflexkameras - einstellen zu können (ISO 800 bis 3200), für die R1. So besehen schlägt sich die R1 sehr gut. Sie hat einen hervorragenden Zoom, der deutlich besser ist als bei den meisten Spiegelreflexkameras (außer der Nikon 18-70 mm). Auch das Bildrauschen ist vergleichbar mit typischen Spiegelreflexkameras. Man kann also fast die gesamte Bandbreite bis hin zu ISO 1600 und ISO 3200 nutzen, wenn man bereit ist, ein gewisses Maß an sichtbarem Rauschen und eine merkliche Verringerung der Bildschärfe in Kauf zu nehmen.
Weil die Dateien direkt von der Sony R1 (bei JPEG mit maximaler Qualität) so groß waren, haben wir sie mit dem Optimierungsmodul von Paint Shop Pro X auf unter 3 MB komprimiert. Auf unserem Monitor (einem 22-Zöller bei 1600 x 1200) ließ sich kein Unterschied zwischen dem Original und der komprimierten Version feststellen.





