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Die neueste Version von Pinnacle Studio Plus 10 ist erst seit wenigen Tagen verfügbar und hat auch mit zu einer verzögerten Veröffentlichung dieses Dauertests geführt. Bis Mitte Februar arbeiteten wir mit der Beta-Version 10.2 dieses Produkts, wobei es zu unregelmäßigen Abstürzen kam. Doch viel schlimmer war die Tatsache, dass stundenlange Arbeit an einem erzeugten Projekt vollständig verloren ging. Das führte dazu, dass wir ein Projekt unter verschiedenen Namen im Minuten-Abstand speicherten.
Doch zahlreiche Probleme treten mit der neuen Version 10.5 nicht mehr auf. Jetzt lassen sich auch komplexere Abfolgen anlegen, ohne dass Unzulänglichkeiten für Frust sorgen. Die gute Seite der Schnittsoftware: Pinnacle bietet mit Studio Plus 10.5 eine sehr einfach zu bedienende Software, mit der sich quasi im Handumdrehen schnelle Ergebnisse erzielen lassen- solange der Anwender mit zwei Videospuren auskommt. Bei der Videoausgabe gilt im Prinzip das gleiche wie für Premiere Pro 2.0: Das Encoding von HD-Video dauert sehr lange, obwohl mehrere Prozessoren und neue CPU-Funktionen unterstützt werden. Da hilft auch die Rendering-Engine des professionellen Liquid Edition nicht weiter auf die Sprünge. Pinnacle gibt das fertig geschnittene Material wahlweise im MPEG-2- oder WMV9-Format aus. Der Divx-Codec wird auch unterstützt, doch bleibt die maximale Auflösung auf 1280x720 Bildpunkte begrenzt. Das ist gerade im Zusammenspiel mit der Sony HC1 nicht ratsam.

