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Prüfstand LCD-Fernseher: 40 Zoll mit Full-HD
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Full-HD und 42 Zoll: Offerten ab 1450 Euro
- 2 – Toshiba 42WL67Z: Günstigster Einstieg in Full-HD
- 3 – Ergonomie
- 4 – Räumliche Homogenität
- 5 – In der Praxis
- 6 – Sony KDL40W2000: Schwächen bei niedrigen Auflösungen
- 7 – Ergonomie
- 8 – Räumliche Homogenität
- 9 – In der Praxis
- 10 – Sony KDL40X2000: Lästiges Videorauschen
- 11 – Ergonomie
- 12 – Räumliche Homogenität
- 13 – In der Praxis
- 14 – Thomson 42LB330B5: Fatale Probleme mit HDMI-Unterstützung
- 15 – Ergonomie
- 16 – Räumliche Homogenität
- 17 – In der Praxis
- 18 – Samsung LE40F71: Hochwertige Anmutung, mieses Soundsystem
- 19 – Ergonomie
- 20 – Räumliche Homogenität
- 21 – In der Praxis
- 22 – Fazit: Toshiba bestes Preis-/Leistungsverhältnis - 42 Zoll und Full-HD
- 23 – Mehr zum Thema

Die magische Preisgrenze von 2000 Euro ist längst unterschritten, jetzt steht die Marke von 1500 Euro im Visier: In diesem Segment finden sich bereits LCD-Fernseher mit mindestens 40-Zoll-Diagonale und -Auflösung. Ja, richtig gehört, volle 1920x1080 Bildpunkte mit mindestens 101 cm großem Bildschirm. Vor genau einem Jahr gab es in dieser Preisklasse gerade einmal 32 Zoll und . Jetzt tauchen die ersten Full-HD-Geräte im Preissegment unter 1500 Euro auf, so dass THG die Marktsituation zum Anlass nahm, interessante LCD-Fernseher mit mindestens 40 Zoll Bildschirmdiagonale auf dem Prüfstand zu untersuchen. In unserem Testparcours befinden sich zwei Geräte mit 42 Zoll Diagonale - Toshiba 42WL67Z und Thomson 42LB330B5 - und drei Geräte mit jeweils 40 Zoll Diagonale - Sony KDL40W2000, Samsung LE40F71B und Sony KDL40X2000. Mit knapp 1450 Euro bietet Toshiba den günstigsten Fernseher mit 42 Zoll und Full-HD-Auflösung an. Dagegen ist der Sony KDL40X2000 für 2545 Euro der teuerste Kandidat dieses Vergleichstests.
Es ist noch keine 3 Monate her, da beschäftigten wir uns mit 37-Zoll-Geräten, mit ebenfalls voller HD-Auflösung. Wer sich etwas einlesen will, dem sei der Artikel Vergleichstest: 37" LCD Fernseher mit 1920er Auflösung empfohlen. Nach wie vor eine Ausnahme bildet der 40-Zoll-Fernseher mit LED-Licht von Samsung.
Und die Verantwortlichen von Elektronikdiscountern wie Media Markt und Saturn müssen es wissen: Immer mehr Fernsehgeräte mit großer Diagonale und flachem Bildschirm werden verkauft. Dabei konzentriert sich das Gros auf LCD-TVs, die mittlerweile im Preissegment von unter 1000 Euro vorzufinden sind - siehe Artikel LCD-Fernseher für Weihnachten: Sechs Geräte bis 42 Zoll. Denn in diesem Bereich wird das Massengeschäft gemacht. Der Durchschnittskunde ersetzt damit seinen 15 Jahre alten Röhrenfernseher durch einen Flachbildfernseher samt HD-ready-Logo. Dagegen kosteten TV-Geräte mit voller HD-Auflösung deutlich mehr, teilweise mindestens das doppelte - abhängig von Format, Hersteller und Technologie. Und welches Schicksal teilen die meisten LCD-TVs mit großer Diagonale und hoher Auflösung? Sie werden zur Darstellung von PAL-Sendungen genutzt, hoch skaliert auf native 1920 x 1080 Bildpunkte. Als Empfänger kommt meist eine Set-Top-Box zum Einsatz, die per analogen SCART-Anschluss mit dem Hightech-Fernseher verbunden wird. Denn selbst modernere TV-Receiver verfügen nicht über den notwendigen HDMI-Ausgang, um den Fernseher ordentlich und vor allem verlustfrei anzusteuern. Im Ergebnis zeigt sich ein Fernsehbild, welches auf der alten Röhre in der Regel besser aussah. Nur mit einem geeigneten Zuspieler, der HD-Inhalte einwandfrei per HDMI samt HDCP ausgeben kann, stellt sich das gewünschte hochauflösende Fernsehen ein. Ambitionierte Anwender wollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der HD-taugliche Fernseher soll sowohl als TV-Gerät mit der Nutzung von HD-Medien (HD-DVD, Blu-Ray) als auch als Bildschirm für den Windows-PC herhalten. Der günstigste Einstieg in die HD-Medienwelt ist das knapp 160 Euro teure HD-DVD-Laufwerk von Microsofts X-Box. Es lässt sich per USB an jedem PC oder Notebook anschließen - entsprechende Geräte als Standalone-Varianten kosten an die 1000 Euro. Unser Artikel HD-DVD-Filme am PC ohne Kopierschutz liefert eine Menge Anregungen, auch was den lästigen Kopierschutz von HD-DVDs in der Praxis angeht.
Nach wie vor ein Thema ist die Filterung des Eingangssignals. So kann es durchaus in der Praxis vorkommen, dass ein HD-ready-Gerät in Sachen Bildqualität deutlich besser dasteht, als ein Full-HD-Fernseher. Auch das Kriterium Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung ist entscheidend. Denn oft werden die LCD-Fernseher in den Verkaufsräumen der großen Elektronikdiscounter bis auf Anschlag aufgedreht, um dem Kunden ein besonders tolles Bild zu präsentieren. Im Ergebnis leidet die Detaildarstellung stark darunter, so dass eine echte 1920er Darstellung nicht von einer niedrigeren Auflösung (beispielsweise 1366 x 768) zu unterscheiden ist.

Kann das denn wahr sein:
"Geräte wie die beiden Sony KDL40X2000 und KDL40W2000 arbeiten nur mit maximal 1366x768 Bildpunkten beim Anschluss des PC-Systems"
Warum sollte Sony kein Full HD vom PC anzeigen ? Ich kann das nicht glauben.