Wie jede neue Technik ist auch diese (noch) nicht perfekt. Wie das folgende Bild zeigt, kommt es bei der LED-Hintergrundbeleuchtung am unteren Bildschirmrand zu einem Backlight Bleeding Effekt. Mit anderen Worten kann der Anwender am unteren Rand des Displays kleine, helle Lichtkegel in der Frequenz der Anzahl der LEDs wahrnehmen, die im Bild als heller Streifen erscheinen.


Unschön: Am unteren Bildschirmrand "blutet" das LED-Backlight in Form von kleinen Lichtkegeln
In der Praxis ist das nicht unbedingt störend. Wer hier aber pingelig ist, sollte vor dem Kauf erstmal ein Auge auf das Display werfen, bevor er sich nachher ärgert. Auch bei der Beschichtung der Oberfläche des Bildschirms geht Sony eigene Wege: Die Oberfläche des 16:9 -Displays ist eine Art Zwitter aus normaler, matter und kontrastreicher glänzender Oberfläche ("glossy Display"). Die Farbdarstellung wirkt dadurch satter als am Standarddisplay, während der für Glossy-Bildschirme typische Blendeffekt geringer ausfällt. Der "Blickwinkel" ist ausgezeichnet, so dass beim Blick von der Seite aufs Gerät nahezu keine Farb- oder Helligkeits-Verfälschungen festzustellen sind. Allerdings haftet auf der Oberfläche Schmutz auch wesentlich besser. Fingerabdrücke lassen sich selbst mit einem Mikrofasertuch nur sehr schwer entfernen. der gemessene Kontrast von 1:433 ist gut, aber nicht überwältigend. Die Ausleuchtung ist recht gleichmäßig.

Die Helligkeitsverteilung des Backlights beim VGN-TX1XP.

Typische Helligkeitsverteilung eines Subnotebooks mit CCFL-Backlight
Mit einer maximalen Helligkeit von 137.4 cd/m² ist mit dem Laptop das Arbeiten in Standardbüroumgebungen gut möglich, in sehr hellen Umgebungen oder auch im Freien sieht man auf der Mattscheibe aber nicht viel.
