Beim Office Productivity Performance Test landet das VGN-TX1XP auf dem zweiten Platz. Rein theoretisch müsste es genauso schnell sein wie sein Bruder VGN-T350P. Der niedrigere Performancewert lässt sich aber schlichtweg dadurch erklären, dass auf einer Festplatte die Daten nie an der gleichen Stelle liegen bzw. sich auf verschiedenen Systemen die Partitionen nie exakt an der physikalisch, gleichen Stelle befinden. Die Lage der Daten bzw. Partitionen hat aber entscheidenden Einfluss auf die Festplatten- und die Gesamtperformance des Systems, da die Datenübertragungsrate einer Festplatte eine Funktion des Radius der Platter ist. Außerdem unterliegen Performance-Messungen, wie alle Messungen, immer einer gewissen Messunsicherheit von zwei bis drei Prozent. Mit anderen Worten der Geschwindigkeitsunterschied den Mobilemark 2005 unter den Geräten feststellt ist eher von akademischer Natur als in der Praxis relevant, denn kein Anwender wird Unterschiede in der Reaktionszeit eines Systems wahrnehmen die im Milli- oder Zehntelsekunden bereich liegen.
Was er aber deutlich merkt ist, wenn man den Takt bei 600MHz einfriert wie dies beim Vaio-Powerschema Maximum Battery der Fall ist. Dann geht der Performancewert auf 117 Punkte zurück. Baut man dann noch 512MB aus, macht dies leistungsmäßig keinen wirklichen Unterschied; 120 Punkte sind im Rahmen der Messwiederholgenauigkeit genauso viel wie 117 Punkte.
Ganz anders sieht es in Sachen Batterielaufzeit aus. Hier gewinnt man durch Verwendung des Vaio-Powerschemas Maximum Battery ganze 46 Minuten gegenüber dem typischen Windows Powerschema Portable/Laptop. Verzichtet man auch noch auf das SO-DIMM und greift nur auf den fest verlöteten 512 MB großen Speicher zurück, verlängert sich die Akkulaufzeit nochmals um weitere 13 Minuten und man kommt auf fast sieben Stunden!
Beim Reader -Test kann man sogar siebeneinhalb Stunden erzielen, wenn man das SO-DIMM entfernt und den Lüfter in den Silent-Mode stellt. Dann beträgt der CPU-Takt nämlich nur 240 MHz, da das System den FSB auf 40 MHz absenkt. Mit dem Windows Standard-Powerschema erzielt man aber immerhin eine Akkulaufzeit von sechseinhalb Stunden. Was lernen wir daraus? Nun wer bei einem Subnotebook die Akkulaufzeit maximieren will, verwendet nur den fest verlöteten Speicher!
