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Spammer bauen neue Basis in Asien auf

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19:45 - 22. September 2004 von Wolfgang Gruener

Korea, China und Japan scheinen laut BBC die neuen Tummelplätze der Spam-Szene zu sein. Allerdings beschränken sich die Spam-Versender nicht darauf, Adressen in dieser Region mit unerwünschter Post einzudecken, sondern versenden ihre Mail auch weiterhin zusätzlich nach Europa und Nordamerika.

Da die Nachrichten oft mit Double-Byte-Zeichen geschrieben sind, sind viele Filterprogramme nicht in der Lage, sie als Spam zu identifizieren. Experten des Unternehmens Clearswift meinen, dass bereits 5 Prozent aller Spam-Nachrichten solche asiatische Mitteilungen seien und berichten von einem drastischen Anstieg im Monat August.

Das könne unter anderem daran liegen, dass asiatische Spam-Versender nicht mehr darauf achteten, nur Mail-Adressen aus der eigenen Region einzusammeln. Da Spam so billig geworden sei, würden sie zunehmend weltweit verschickt.

Quelle: Tom's Hardware

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