
Die Software Ausstattung der N6600GT ist ordentlich, aber wie so oft sind viele der beigelegten Programme bereits veraltet. Für Videobearbeitung hat ASUS das Programm PowerDirector 3DE von Cyberlink beigelegt - aktuell ist Version 4. Auch von Cyberlink stammt das Präsentations-Programm Medi@Show SE 2.0, das auch veraltet ist (Aktuell: 3.0). Abgerundet wird das Paket mit der ASUSDVD Player-Software.
Wesentlich attraktiver fällt das Spiele-Bundle der Karte aus. Mit der Vollversion des Internet Multiplayer-Spiels Joint Operations von Novalogic hat ASUS eine durchaus gute Wahl getroffen, zumindest wenn man auf First-Person-Shooter steht.

Screenshot aus Joint Operations, Typhoon Rising
Die Treiber-CD enthält neben dem obligatorischen Kartentreiber auch einige Utilities. ASUS GameFace ist eine Audio- und Video-Chatsoftware für Online-Spieler. In Spielen blendet die Software ein kleines Fenster mit Videobildern der anderen Teilnehmer ein oder ermöglicht es sogar beim Spielen ein Video wiederzugeben - was mit der N6600GT aber mangels Video-Eingängen nicht möglich ist. Auch die Videoüberwachungs-Software VideoSecurity lässt sich mit der hier getesteten Karte nicht nutzen.

In Spielen per Hotkey aufrufbar: das ASUS OSD.
Praktisch ist dagegen das ASUS On-Screen-Display, mit dem sich über einen definierbaren Tastendruck in Spielen ein Menü zur Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Gammawerten aufrufen lässt. Das Utility ASUS SmartDoctor beschränkt sich auf einfache Overclocking Funktionen.

Ohne ASUS-Grafiktreiber beschwert sich die SmartDoctor Software. Da diese bei der N6600GT aber ohnehin nur Übertaktungsfunktionen bietet, kann man auf deren Verwendung getrost verzichten.
Vermisst haben wir in der Packung ein (YPbPr) HDTV Kabel. Lediglich ein Composite TV Anschlusskabel liegt der Verpackung bei. Nicht vergessen hat ASUS allerdings einen DVI->VGA Adapter zum Anschluss eines zweiten CRT Monitors an die Karte.
