Steve Ballmer freut sich über Probleme der Stadt München mit Linux-Umstellung

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17:00 - 1. March 2004 von Fritz

Steve Ballmer, Chef des Software-Konzerns Microsoft, hat sich schadenfroh über Probleme beim Linux-Projekt München geäußert.

Laut einem Bericht der kanadischen Tageszeitung 'Toronto Star' sagte Microsoft-Chef Ballmer am Rande eines politischen Kongresses in Toronto: "Plötzlich ist es nun teurer, eine Linux-Lösung statt einer Windows-Lösung zu benutzen." Regierungen, die sich von Microsoft-Produkten abwenden, würden damit einen politischen Zweck verfolgen, und nicht wirklich die beste und günstige Software suchen, kommentierte der Konzernchef. Leute, die politische Entscheidungen statt geschäftliche Entscheidungen träfen, würden Einbußen hinnehmen müssen.

Ballmer war zum "Can>Win 04"-Event angereist, bei dem Microsoft im Liberty Grand Hotel kanadische Wirtschaftsgrößen wie Robert Milton, Chef von Air Canada und Rick Waugh, President der kanadischen Scotiabank zusammen mit Spitzenpolitikern um sich versammelte. Darunter auch Dalton McGuinty, seines Zeichens Chef der Liberalen Partei und Ministerpräsidenten von Ontario, Bernard Lord, Ministerpräsidenten von New Brunswick und Ex-Vizepräsidenten Al Gore.

Hintergrund für Ballmers Argumentation waren Presseberichte gewesen, nach denen die geplante Umstellung von rund 14.000 Rechnern der Münchner Stadtverwaltung auf Open-Source-Software den IT-Verantwortlichen zunehmend Probleme bereiteten. Neben Schwierigkeiten aufgrund der chronisch leeren Stadtkasse träten Widerstände in den eigenen Reihen sowie größere technische Tücken auf, als vorher gesehen.

Quelle: Tom's Hardware

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