Kühlleistung

Seite zurück Seite vor
19:00 - 29/06/2004 von Daniel Schuhmann

Um die Kühlleistung zu ermitteln, war bei der Zalman-Kühlung extreme Geduld gefragt. Während ein Luftkühler nach einer Viertelstunde Betrieb unter voller Last bereits kaum noch Temperaturänderungen zeigt, dauert der Test bei Wasserkühlungen wesentlich länger, da das Wasser sich erstmal erwärmen muss. Durchschnittlich vergehen zwei bis drei Stunden, bis auch hier keine größere Änderung der Temperatur mehr eintritt. Durch die enorme Wassermenge der Zalman-Kühlung mussten wir das Testsystem über mehrere Tage unter voller Last laufen lassen, um einen Eindruck über die Kühlleistung zu erhalten. Trotz des tagelangen Betriebes stieg die CPU-Temperatur nicht über 43°C an, das Konzept geht also auf. Mit einem thermischen Widerstand von 0,26 K/W erreicht die Kühlung einen respektablen Wert. Der Reserator-1 erlaubt tatsächlich einen nahezu lautlosen Betrieb bei voller Leistung. Das Betriebsgeräusch des Reserator-1 liegt unterhalb des Raumpegels in typischer Wohn- bzw. Office-Umgebung. Für Grafikkarten bietet Zalman entsprechende Wasserblöcke an, für die Northbridge ist allerdings nur ein größerer passiver Kühler im Angebot. Um einen kleinen Gehäuselüfter, der bei niedrigster Drehzahl einen minimalen Luftstrom erzeugt, wird man also auch mit diesem Wasserkühlsystem nicht herumkommen. Schließlich "erzeugt" ja nicht nur die CPU im Innern des PC Wärme.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Kühlung
Alle Kühlung Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner